Virtuelle Währung

Ab 10. Jänner 2020 werden digitale Währungen in das europäische Regime zur Prävention der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung einbezogen. Dazu haben sich Anbieter von Finanzdienstleistungen für die Ausgabe und den Verkauf von virtuellen Währungen, Dienstleister zur Übertragung von virtuellen Währungen, Tausch- und Handelsplattformen für virtuelle Währungen (gleichgültig ob virtuelle Währungen untereinander oder gegen Fiatgeld oder umgekehrt gewechselt werden) sowie Anbieter elektronischer Geldbörsen vorher bei der zuständigen Aufsichtsbehörde registrieren zu lassen. Ab dem 10. Jänner haben diese Dienstleister dann – wie jetzt schon Kredit- und Finanzinstitute – die Sorgfalts- und Meldepflichten zur Prävention der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung einzuhalten. Anträge auf Registrierung können bereits ab 1. Oktober eingebracht werden. Nähere Informationen dazu, wer registrierungspflichtig ist, wie ein derartiger Antrag einzubringen ist, und welche Unterlagen dem Antrag beizufügen sind, sind auf der Website der FMA abrufbar: https://www.fma.gv.at/querschnittsthemen/geldwaescherei-und-terrorismusfinanzierung/registrierung-von-dienstleistern-in-bezug-auf-virtuelle-waehrungen/