Der Biometrie­spezialist

Dialog Lebensversicherung

Der Biometriespezialist
Dialog Lebensversicherung Österreich-Chef Mag. Willi Bors und Vorstandsvorsitzender Michael Stille

Seit rund 30 Jahren ist die Dialog Lebensversicherung erfolgreich in Österreich tätig. Seit Anbeginn hat die positive Geschäftsentwicklung einen erheblichen Einfluss auf das Gesamtgeschäft des in Deutschland und Österreich aktiven Biometriespezialisten. Ohne Corona-Krise hätte es heuer wieder ein kräftiges Wachstum gegeben, das nun erst seit dem Sommer verzögert eingesetzt hat. Wir haben mit dem Vorstandsvorsitzenden Michael Stille und Österreich-Chef Mag. Willi Bors über aktuelle Themen gesprochen:

Welche Bedeutung hat der österreichische Markt für die Dialog Lebensversicherungs AG?

Stille: Wir lieben das Österreich-Geschäft, weil es, wie schon angesprochen, einen erheblichen Einfluss auf die positive Geschäftsentwicklung des Unternehmens hat. Heute erwirtschaften wir die eine Hälfte unserer Umsätze in Deutschland, die andere in der Alpenrepublik – und das bei einem Bevölkerungsverhältnis Deutschland zu Österreich von 10 zu 1. Abgesehen von der Corona-Krise sind wir sehr zufrieden mit der Entwicklung und gehen davon aus, dass sie sich auch in Zukunft so fortsetzen lässt.

Bors: In unserem Hauptgeschäft, der Ablebensversicherung, halten wir einen 30-prozentigen Marktanteil in Österreich. Wie zufrieden unsere Kunden und Vertriebspartner mit uns sind, zeigen die in der letzten Zeit erhaltenen Awards.

Wie verlief die Geschäftsentwicklung in den letzten Jahren?

Stille: Im vergangenen Jahr konnten wir das Neugeschäft um fünf Prozent auf 9,78 Millionen Euro steigern. Die Stückzahl hat sich um 1,3% erhöht, und die Versicherungssumme ist um 5,7 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro gewachsen. Eines muss man aber beachten: Je höher der Marktanteil, desto schwieriger ist ein weiteres Wachstum. Das Jahr 2020 ist stark durch die Corona-Krise geprägt, das ist in allen Märkten spürbar, natürlich auch in Österreich. Generell können wir stolz auf das Erreichte sein, was nicht zuletzt Mag. Bors und seinem Team zu verdanken ist. Die gute Performance soll in Zukunft fortgesetzt werden, wobei wir unseren Fokus vermehrt auf die Berufsunfähigkeitsversicherung legen.

Bors: Der Lockdown in Österreich hat unsere Kunden und die Vertriebspartner stark getroffen. Zwischen Mitte März und Mitte Mai waren die Büros für den Kundenverkehr komplett geschlossen, unsere Einbußen waren jedoch nicht so schlimm wie befürchtet. Seit Anfang Juli bis heute haben wir die Wochenergebnisse in etwa auf dem Vorjahresniveau, obwohl der Finanzierungsbereich noch sehr betroffen ist.

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