Der Schlüssel zum Erfolg

ARAG SE

Mag. Birgit Eder @ARAG

Seit 1.4. 2019 hat Mag. Birgit Eder die Funktion als CEO der ARAG in Österreich inne. Wir haben mit ihr über das letzte Jahr, Geschäftserfolg, Organisationsumbau und Ziele für das heurige Jahr gesprochen.

Sie sind nun seit über einem Jahr CEO der ARAG Österreich, ihr Resümee?

Ich habe mit April 2019 die Tätigkeit als CEO der ARAG Österreich aufgenommen. Als Mitglied der Geschäftsführung war ich auch die Jahre zuvor in strategische Entscheidungen eingebunden. Damit war der Positionswechsel für mich und für meine Mitarbeiter keine allzu große Veränderung, wenngleich wir auch viele neue Impulse, Produktneuheiten und Projekte gestartet haben. Die strategische Ausrichtung auf weiteres Wachstum bei gleichzeitiger Beibehaltung der Ertragsstärke hat sich bewährt und diese werden wir auch beibehalten. Der Schlüssel dazu ist unsere Fokussierung auf exzellentes Kundenservice für unsere Kunden und unsere Vertriebspartner.
Der Erfolg spiegelt sich auch in unseren Abschlusszahlen für 2019 wider. Mit unserer Bestandsprämie sind wir um 7,3% zum Vorjahr gewachsen – dies resultiert einerseits aus der guten Produktion im Verbraucher- und Unternehmersegment, andererseits auch aus der Reduktion der Vertragsstornoquote. Unser positives versicherungstechnisches Ergebnis konnte aufgrund der effizienten Organisationsstruktur und dem verstärkten Einsatz unserer ARAG Inhouse Juristen gesteigert werden. Auch in 2019 durften wir uns über zahlreiche Auszeichnungen freuen, wie zum Beispiel dem Assekuranz Award Austria“, bei dem wir in der Kategorie „Höchste Weiterempfehlung im Betriebs-Rechtsschutz“ gewonnen haben. In der Studie des Market Instituts konnte ARAG die höchste Weiterempfehlungsrate unter allen Versicherern (spartenübergreifend) erreichen. Seit der Gründung der ARAG Österreich haben wir von allen Geschäftsjahren das beste Jahresergebnis erreicht.

Die Organisationseinheiten wurden umstrukturiert, sind die Ergebnisse zufriedenstellend?

Die Umstrukturierungen im operativen Bereich haben zu äußerst zufriedenstellenden Ergebnissen geführt. Im Polizzierungsbereich konnten wir die Bearbeitungsdauer letztes Jahr erheblich beschleunigen und dadurch das hohe Dokumentenaufkommen Ende des Jahres gut bewältigen. Zudem gelang es uns die telefonische Erreichbarkeit auch in Zeiten von hohem Telefonaufkommen zu verbessern. In der Schadenabteilung wiederum hat man sich auf weitere fachliche Rechtsthemen bei der Inhouse-Bearbeitung, wie ZB. Reisestreitigkeiten, fokussiert. Dies auch im Zuge der Produkteinführung unseres Flugverspätungs-Sofortschutzes. Die Digitalisierung der Flugverspätungsschäden begeistert nicht nur die Kunden, für die es nun wesentlich einfacher ist auf Knopfdruck die Höhe Ihres Rechtsanspruches zu erfahren, es entlastet auch unsere ARAG Inhouse Juristen. Durch unseren Flugdatenprovider werden viele Daten in Echtzeit extern angeliefert, die in der Vergangenheit mühsam recherchiert werden mussten. Das schafft Zeit – für unsere Kunden und für unserer Inhouse-Juristen, die diese nun für weitere Serviceleistungen nutzen.

Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung, wie effektiv war das Jahr 2019 und wie geht der Weg hier weiter?

Wie zuvor erwähnt, hat die Umstrukturierung der Organisationseinheiten insgesamt zu einer Prozessoptimierung und zu einer Effizienzsteigerung geführt. Weiters konnten wir durch smarte Tools, wie zum Beispiel unserem Konvertierungstool, administrativen Aufwand reduzieren und somit Zeit für uns und unsere Vertriebspartner schaffen. Im Vertriebssupport konnte dadurch die Anzahl der individuellen Unterstützungstätigkeit unserer Vertriebspartner bei der Offerterstellung erheblich gesteigert werden.
Aufgrund des starken Wachstums der letzten Jahre haben wir unser Personal, insbesondere in den operativen Unternehmenseinheiten, aufgestockt. Letztes Jahr kam es nicht nur zu einem Anstieg der Schadenzahlungen, sondern auch zu einem Anstieg der Schadenanlagen. Zudem nehmen unsere Kunden in verstärktem Ausmaß unsere ARAG Inhouse Juristen in Anspruch. Mehr als die Hälfte unserer Kunden vertrauen im Schadenfall auf die Expertise unserer hauseigenen Juristen. Nur über den direkten Meldeweg ist es uns möglich für den Kunden den perfekten Lösungsweg für sein Rechtsproblem anzubieten – schnell und unkompliziert. Von unseren Kunden und unseren Vertriebspartnern wird sehr stark unser Know how als Spezialrechtsschutzversicherer und unser Service gefordert – unsere verstärkte Ausrichtung auf den Servicebereich werden wir daher beibehalten. Dieser Weg hat uns auch erfolgreich gemacht. Das komplette Interview können Sie in der nächsten risControl Print Ausgabe lesen.