easy-dsgvo – eine digitale Lösung

easy-dsgvo
Arno Slepice & Doris Slepice

Um die Anforderungen der DSGVO im Büroalltag zu erfüllen, gibt es einige Softwarelösungen am Markt. Wir haben mit Doris und Arno Slepice über easy-dsgvo gesprochen. Die Software führt anhand eines Leitfadens durch den kompletten DSGVO-Prozess eines Unternehmens bzw. Vermittlerbüros. Von Datenschutzkonzepten über vorausgefüllte Listen der gängigsten technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOM) bis zu Vorlagen für branchenspezifische Verarbeitungsverzeichnisse. Auch zahlreiche Checklisten sind vorhanden.

Wer steht hinter easy-dsgvo, können Sie unseren Lesern etwas darüber erzählen?

Doris Slepice: Sehr gerne. Wir sind ein motiviertes 2-Personen-Team und beide Unternehmensberater. Als Konsultanten haben wir uns auf Webinare, Seminare und auf die Zielgruppe Datenschutz spezialisiert. Uns war es wichtig, eine Software anbieten zu können, die pragmatische und digitale Lösungsansätze hat.

Was kostet die Software?

Arno Slepice: Die komplette easy-dsgvo-Lösung ist für eine Gebühr von unter 100 Euro pro Jahr erhältlich.

Was ist in dieser Gebühr alles enthalten?

Doris Slepice: Alles, was man braucht, um der Datenschutzbehörde auf Knopfdruck die gesamte vollautomatisch erstellte Datenschutzdokumentation von teilweise mehr als 100 Seiten vorlegen zu können.

Welche Vorteile hat ein Vermittlerbüro durch den Einsatz der easy-dsgvo-Lösung?

Arno Slepice: Eine enorme Zeit- und Kosteneinsparung, und zwar sowohl am Beginn als auch bei der laufenden Pflege von Inhalten. Wir haben ein entsprechendes Vorlagenpaket für Versicherungsvermittler ausgearbeitet, wo bereits alle wesentlichen Verarbeitungen wie CRM-System, Versicherungsvermittlung, Schadensregulierung, Bedarfs- u. Risikoanalyse u.v.m. vorhanden sind. Ein paar wenige individuelle Anpassungen und schon ist der größte Teil der Arbeit erledigt.

Gibt es noch weitere Highlights?

Doris Slepice: Ich würde das Schulungsmodul als absolutes Highlight bewerten. Auch hier gibt es bereits fertige Schulungsinhalte. Zusätzlich können eigene Schulungen ganz easy angelegt werden. Über einen Link können Mitarbeiter die Schulung absolvieren, und danach wird eine kleiner Wissens-Check durchgeführt. Bei ausreichend positiven Antworten wird automatisch ein PDF-Zertifikat erstellt und entsprechend in der Software abgelegt. Optional kann das Zertifikat zusätzlich auch noch automatisiert per E-Mail an den Mitarbeiter verschickt werden.

Was sind die größten Stolperfallen für Unternehmen? Womit tun sich diese besonders schwer bei der Umsetzung?

Arno Slepice: Die größte Herausforderung für die meisten Unternehmen ist die Erstellung vom „Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten“ und der dazugehörigen Datenkategorien, daher haben wir entsprechende Vorlagen im System hinterlegt.

Welche Gefahren drohen bei Nicht-Beachtung der DSGVO-Bestimmungen?

Arno Slepice: Bei „Verletzung von Pflichten des Verantwortlichen“ bis zu 10 Millionen Euro (bzw. 2 % des Konzernumsatzes). Bei „Verletzung von Rechten des Betroffenen“ bis zu 20 Millionen Euro (bzw. 4 % des Konzernumsatzes).

Wie gehen Sie privat mit Ihren Daten um? Haben Sie eventuell ein paar Tipps für uns?

Doris Slepice: Die Verwendung von komplexen und unterschiedlichen Passwörtern mit entsprechender Länge (Groß- und Kleinschreibung, Sonderzeichen). Änderung von Standardusernamen wie „Admin“ oder „Administrator“. Verschlüsselung von Home-WLAN. Keine Daten- oder Kreditkarteneingabe bei Seiten ohne entsprechende Verschlüsselung. Nutzung von PayPal, um nicht die Kreditkarteninformationen auf vielen unterschiedlichen Webseiten preisgeben zu müssen.

Bieten Sie auch eine individuelle Hilfe bei der Umsetzung der DSGVO-Aufgaben an?

Doris Slepice: Ja, natürlich, wir unterstützen Unternehmen auch mittels Webkonferenzen bzw. vor Ort bei der Durchführung der notwendigen Schritte.

Danke für das Gespräch.