Hands-On-Mentalität

Helvetia Versicherung

Alexander Neubauer ©Helvetia

Die Helvetia Versicherung Österreich hat im Jahr 2020 erstmals ein Gesamtprämienvolumen von über 500 Millionen erreicht. Über alle Segmente ausgezeichnete Ergebnisse. Die Combined Ratio lag bei 89,7 Prozent. Ein Erfolg an dem auch der Partnervertrieb der Helvetia Versicherung maßgeblich beteiligt war. Wir haben mit Alexander Neubauer Leiter Partnervertrieb Österreich über Digitalisierung, Corona Krise und geplante Aktivitäten gesprochen.

Ein Erfolgreiches Unternehmen in einer weltweiten Krisenzeit, was steckt hinter dem Erfolg?

Alexander Neubauer: Als die Corona-Pandemie uns quasi über Nacht vor neue Herausforderungen stellte, ist es Helvetia gelungen mit einem professionellen Krisenmanagement, Hands-On-Mentalität und technisch smarten Lösungen den Betrieb wie gewohnt zu betreiben. Zusätzlich konnten wir unsere strategischen Ziele weiter fokussieren und wichtige Digitalisierungsprozesse vorantreiben. Wir wollen verlässlicher Partner für unsere Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeitende auch in Ausnahmesituationen sein und ein stabiles Fundament bilden auf das gebaut werden kann. Das ist uns in der Corona-Krise gelungen. Der interne Zusammenhalt, unsere Flexibilität, aber auch die soziale Unternehmenshaltung hat geholfen, sich auch auf neue Situationen einzustellen und kreative Lösungsansätze für Fragen zu finden, die wir bisher nicht kannten.

Die Corona Krise geht einher mit einem Digitalisierungsboost, wie digitalisiert ist die Helvetia Versicherung?

Alexander Neubauer: In unserer strategischen Unternehmensausrichtung »helvetia 20.25« stehen auch Digitalisierungsprozesse ganz oben auf unserer Agenda. Ein wichtiger Schritt ist bereits im Bereich der Lebensversicherung gelungen. Hier beschreiten wir mit der Umsetzung der Antragsvervollständigung und der elektronischen Signatur einen modernen Weg des Versicherungsverkaufs. Wir investierten stark in die Automatisierung unserer Prozesse und setzen beispielsweise auch im Schadenservice vermehrt neue Technologien ein. So nutzen wir zur Abwicklung von Kfz-Schäden eine eigene Plattform, die eine hohe Automatisierung erlaubt oder arbeiten mit Robotik bei der Abwicklung von Glasbruchschäden. Auch in Zukunft ist unser gestecktes Ziel, Prozesse mit digitalen Systemen und Tools zu vereinfachen. Somit werden unsere Mitarbeitende entlastet und wir können noch mehr in Servicekapazitäten rund um Partner- und Kundenbetreuung investieren.

Innendienst, Schadenerledigung und Home-Office, wie hat es in der Corona Krise funktioniert?

Alexander Neubauer: Trotz der Corona Pandemie, die uns alle betroffen hat, können wir als Helvetia positiv auf die letzten 16 Monate zurückblicken. Die schnelle Umstellung auf das Arbeiten im Home-Office hat einwandfrei funktioniert und unsere IT hat diese enorme Belastungsprobe hervorragend gelöst. Persönliche Meetings oder Kundenberatungsgespräche fanden größtenteils im virtuellen Raum statt und wir konnten ohne Unterbrechung als zuverlässige Partnerin unsere Kunden betreuen. Die gesamte Helvetia und besonders die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Helvetia Partnervertrieb haben mit Teamgeist, ihrem Einsatz, Engagement und der hohen Servicebereitschaft das Unternehmen gestärkt durch die Krise gebracht. Wir waren ohne Unterbrechung immer für unsere Geschäftspartner da.

Was das Unternehmen und Alexander Neubauer aus der Krise für die nächste Zeit mitnimmt, lesen Sie in der aktuellen risControl PRINT Ausgabe.