Gespräche über Gespräche

von Mario Passini

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Der britische Premier gibt nicht auf und pokert weiter. Er denkt laut über Gespräche über Gespräche nach. Doch Clément Beaune, französischer Minister für europäische Angelegenheiten, sagte, es werde „keinen neuen Ansatz“ der EU geben. Noch viel härter geht es innenpolitisch zu. Der Chef der (englischen) Opposition im britischen Parlament, Keir Starmer sagte zu Boris: „Er solle aufhören, mit dem Leben der Menschen zu verhandeln.“ Ob es nutzt? Nein. Boris ist gelassen. Er meint, er habe noch Zeit. Mindestens bis zum 15. November. Erst dann wird es zeitlich eng.
Wie heute bekannt wird, hat ein Londoner Regierungssprecher erklärt, nach einer Entscheidung des Premiers, wird er nur dann weiteren Gesprächen zustimmen, wenn die EU (mindestens) folgenden Streitpunkte entfernt: Erstens: Fischerei, gleiche Wettbewerbsbedingungen, staatliche Beihilfen und Europäischer Gerichtshof. Es ist also so einfach: Die EU kapituliert und Herr Johnson ist zufrieden.