Geheime Plätze, geheime Schätze

© Stift Zwettl

Zweifellos, das Waldviertel ist in. Aber es gibt nicht nur Natur, also Wald und gute Luft, Licht und Sonne: Es gibt auch manch urige Gestalt und modernes Leben. Und, es gibt was zum Staunen. Einen besonderen Fund gibt es jetzt im Stift Zwettl zu bestaunen. Ein 271 Jahre altes Dokument. Und zwar eine Rechnung des berühmten Malers Paul Troger (1698 -1762) über 1.200 Gulden. Er schuf im Zwettler Stift bewundernswerte Fresken und fünf großformatige Ölgemälde. Darunter das „Letzte Abendmahl“. Ein Grund mehr das wunderschöne, wundersame Waldviertel zu besuchen. Aber Vorsicht. Zwettl ist ein Kältepol. Nicht erst jetzt – trotz Klimawandel. Schon 1929 wurden hier minus 36,6 Grad gemessen. Eine g´sunde Luft, wie die Heimischen sagen.

Und weil es im Waldviertel oft frisch ist, sehr frisch sogar, erfreuen sich die klugen Mönche des Stiftes einer Warmluft-Fußbodenheizung. Die existiert schon seit dem 18. Jahrhundert. Im Moment muss diese Renoviert werden. Es gibt aber dennoch unheimlich viel zu entdecken. Also nichts wie hin, ins Waldviertel. Aber Vorsicht, das ist ein Landstrich, in den man sich verlieben kann. Oft merkt man das zu spät und leidet dann ein Leben lang unter Sehnsucht nach Stille und Geborgenheit. Denn auch das bietet das Waldviertel in Vollkommenheit. Das Stift Zwettl beheimatet aber nicht nur Kunst und Kultur, sondern auch eine hervorragende Fischzucht. (Quelle: NÖN, Stift Zwettl, ORF)