IDD als Entwicklungschance

Versicherungsagenten Steiermark

KommR Karlheinz Hödl ©Fischer

Der Landesgremialobmann der steirischen Versicherungsagenten KommR Karlheinz Hödl sieht in der IDD Verordnung weniger einen Zusatzaufwand als eine Entwicklungschance. „Die Einhaltung der IDD und aller ihrer Auflagen ist nicht nur eine notwendige Mehrbelastung im jährlichen Terminplan der Agenturen, sondern bringt große Chancen für die Zukunft der einzelnen Unternehmen in unserer Branche“, ist er sich sicher. „Wir arbeiten schließlich in einer sehr dynamischen Branche, in der es immer am Ball zu bleiben gilt“, fügt er hinzu. Außerdem stellen die Bildungsmaßnahmen laut IDD eine wesentliche Chance zur Steigerung der Beratungsqualität dar. „Freilich!“, sagt Karlheinz Hödl, „kontinuierliche Aus- und Weiterbildung stärkt das Ansehen von Agenten seitens der Kunden. Relevant ist aber, dass durch gesteigerte Kompetenz die Zufriedenheit unserer Klienten verbessert werden kann.“ Die durch die Einhaltung von IDD-Maßnahmen stets vertiefte Spezialisierung von Agenten stärke außerdem den Auftritt gegenüber dem Mitbewerb – also anderen Versicherungsvertriebsschienen. Karlheinz Hödl ist davon überzeugt, dass sich durchwachsende Qualitätsansprüche in Zukunft der Bildungsaufwand weiter erhöhen wird. „Das ist allerdings eine gute Sache, denn durch diesen Mehraufwand werden viele andere Vermittlungsformen das Interesse verlieren und wir, die wir uns an die IDD-Auflagen halten, werden uns durchsetzen“, ist sich der Landesgremialobmann sicher. „Die IDD-Maßnahmen sichern uns einen geschäftlichen Vorsprung durch Wissen!“ Das Absolvieren der jährlichen IDD-Stunden bedeutet für qualitätsbewusste Agenturen nicht nur die Gelegenheit – es ist für alle Pflicht! Die Einhaltung der Auflagen wird überprüft und bei Verstoß können Konsequenzen drohen. „Ich rate wirklich jedem Agenten, die 15 vorgeschriebenen Jahresstunden abzuschließen, sonst drohen Pönale, ja sogar der Entzug der Gewerbeberechtigung durch die Behörde“, erklärt Karlheinz Hödl. Viel produktiver sei es da doch, von sich aus ein bisschen Zeit aufzubringen und dann die Erfahrung des Erfolgs zuzulassen.