Beliebtestes Zahlungsmittel

Oesterreichische Nationalbank

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Auch wenn die COVID-19 Pandemie rund ein Viertel der Österreicher dazu bewegt hat ihr Zahlungsverhalten in Richtung kontaktloser Kartenzahlung zu verändern, bleibt Bargeld weiterhin das beliebteste Zahlungsmittel in Österreich. Der Anteil jener, die sich für Erhaltung von Bargeld in seiner derzeitigen Form aussprechen, ist in Österreich weiterhin sehr hoch, 65 Prozent der Befragten – der Allgemeinen Zahlungsmittelumfrage der OeNB möchten weiterhin mit Bargeld bezahlen. Die Bargeldnutzung ist während der Pandemie um 13 Prozentpunkte im Vergleich zu 2019 zurückgegangen. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch beim Anteil des Gesamtwertes der Transaktionen am Point of Sale (POS), der sich von 58 Prozent im Jahr 2019 auf 51 Prozent verringert hat. Trotz einem sehr hohen Zahlungskartenbesitz (97 Prozent) bleibt Bargeld in Österreich weiterhin mit 66 Prozent aller Transaktionen am POS das beliebteste Zahlungsmittel der in Österreich lebenden Menschen. Insgesamt scheint die Pandemie aber den Trend zu Kartenzahlungen beschleunigt zu haben. Die Transaktionen mit Debitkarten verzeichnen im Vergleich zu 2019 einen Zuwachs auf 27 Prozent, Kreditkartenzahlungen machen lediglich 2 Prozent der Zahlungen aus. Transaktionen mit Mobiltelefon, wie Apple Pay usw. machen lediglich 0,7 Prozent aus.

Wo kaufen die Österreicher ein?

In der vorliegenden Umfrage geben rund 62 Prozent der Befragten an, in den letzten 12 Monaten Produkte im Internet gekauft oder bezahlt zu haben. Darüber hinaus bestätigt fast ein Drittel der Befragten, seit Beginn der Pandemie deutlich (11 Prozent) oder etwas (19 Prozent) mehr im Internet eingekauft zu haben – allerdings hatte nur knapp 1 Prozent der Befragten zum ersten Mal überhaupt einen Online-Kauf durchgeführt. Etwa die Hälfte (48 Prozent) gibt an, ihr Online-Kaufverhalten nicht verändert zu haben.