Cyber­angriffe

EFM Versicherungsmakler

Franz Meingast, MBA
Franz Meingast, MBA

Die EFM legt einen Schwerpunkt auf die Versicherung von Cyberrisiken und startet hierzu eine Informationsoffensive.  Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der in Österreich gemeldeten Cyberdelikte um 28 Prozent gestiegen, in den letzten fünf Jahren haben sich die angezeigten Angriffe mehr als verdoppelt.

„Cyberangriffe sind die Einbrüche des 21. Jahrhunderts“, unterstreicht Franz Meingast, Vorstand EFM Versicherungsmakler AG. „Jedoch verdeutlichen unsere Erfahrungen und aktuelle Studien, dass derzeit noch kaum Problembewusstsein vorhanden ist. Obwohl laufend Sicherheitsmaßnahmen der IT-Anbieter verbessert werden, muss man sich bewusst sein, dass es nie absolute Sicherheit geben wird. Deshalb ist ein Versicherungsschutz notwendig.“ In der Regel wirtschaftlich motiviert, machen die Angreifer vermehrt Klein- und Mittelunternehmen zu Zielscheiben und „zielen immer stärker auf das schwächste Glied in deren IT-Systemen: den Menschen und verleiten ihn zum falschen Mausklick. So steht unteranderem der Passwortdiebstahl an der Tagesordnung“, erklärt Meingast.

Werden beispielsweise sensible Daten von Dritten gestohlen, können auf ein Unternehmen neben Strafen der Datenschutzbehörde auch Schadenersatzforderungen von Kunden zukommen. Finanzielle Schäden wachsen somit schnell in die Millionenhöhe und gefährden die Existenz vieler Betriebe. Um im Schadensfall geschützt zu sein, wird eine eigene Cyberversicherung bald zu den Pflichtversicherungen für Unternehmen gehören. In ganz Österreich hat die EFM Akademie ihre Makler intensiv auf das Thema vorbereitet. Die hausinterne Fachabteilung hat die meisten österreichischen, deutschen und britischen Cyber-Versicherungsprodukte analysiert und sowohl für Gewerbe als auch für Privatkunden aufbereitet. Für private Kunden besteht die Möglichkeit diese Risiken im Rahmen der Haushaltsversicherung teilweise mit abzudecken.