Finanzielle Lücke?

NÜRNBERGER Versicherung AG

Mag. Erwin Mollnhuber, Mitglied des Vorstands der NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich (© Richard Schabetsberger)

In einer Umfrage, durchgeführt vom Linzer market Institut, hat die NÜRNBERGER Versicherung erhoben, wie die Österreicher über staatliche Pensionsleistungen im Falle einer Berufsunfähigkeit (BU) denken.

19 Prozent der befragten Berufstätigen haben sich nach eigenen Angaben schon einmal ihre prognostizierte finanzielle Berufsunfähigkeitslücke berechnen lassen. Auf der anderen Seite haben 77 Prozent der Befragten keine Vorstellung von ihrer BU-Lücke – knapp jeder zweite hat auch gar nicht vor, sich diesbezüglich zu informieren. In Hinblick auf die Frage, inwieweit die staatliche Invaliditätspension ausreichen kann, um den gewohnten Lebensstandard zu sichern, sind rund drei Viertel der Österreicher skeptisch bzw. haben darüber keine klare Vorstellung. Rund 60 Prozent der Teilnehmer schätzen die staatliche, monatliche Invaliditätspension auf rund  1.000 Euro oder weniger. Im Schnitt resultiert hier ein Wert um die 860 Euro, wobei dieser je nach Wissensstand klar auseinander geht. Gefühlsmäßig schätzen die Menschen die staatliche Pension etwas schlechter ein, als es in der Realität der Fall ist, betragen doch die Pensionen aufgrund geminderter Arbeitsfähigkeit im Durchschnitt derzeit zwischen 996 Euro bei Frauen und 1.339 Euro bei Männern. „Wirklich überzeugt davon, dass die staatlichen Pensionsleistungen im Invaliditätsfall zur Sicherung des Lebensstandards ausreichen, ist kaum jemand. Für viele ist die finanzielle BU-Lücke quasi unvermeidbar, eine private BU-Vorsorge ist aber dennoch die Ausnahme“, resümiert Vorstand Mag. Erwin Mollnhuber. Als Hauptgründe dafür werden fehlende Informationen bzw. keine Aufmerksamkeit für das Thema genannt. Rund ein Viertel geht zudem auch davon aus, nicht berufsunfähig zu werden.