Forschungsprojekt CHARISMA

EU

©adobe stock

Das internationale Erasmus+ Projekt CHARISMA (Cultural Heritage Academy for Risk Management) wurde gestartet: Das von Mazzini Lab Società Benefit geleitete Projekt zielt darauf ab, mögliche durch den Klimawandel bedingte Risikofaktoren für das Kulturerbe zu identifizieren. Die Forschungskooperation bringt die auf Kunst spezialisierte Versicherungsgesellschaft ARTE Generali, die Universität Perugia sowie die Österreichische Universität für Weiterbildung in Krems und das Institute of Theoretical and Applied Mechanics (ITAM) in Tschechien zusammen. Die Ergebnisse des zweijährigen Projektes sollen eine Grundlage für die Risikobewertung liefern, die weit über die Grenzen der teilnehmenden Länder hinaus Anwendung finden wird. So werden die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf das kulturelle Erbe bewertet und wenn möglich abgemildert. Zudem erhalten spezialisierte Risikobewerter in diesem Bereich Zugang zu den besten Schulungsmöglichkeiten. An dem ehrgeizigen Projekt werden mehr als 100 internationale Fachkräfte beteiligt sein, die ihre Expertise in der Risikobewertung für kulturelles Erbe vertiefen und um Fachwissen über Gebäudeversicherung und fundierte Kenntnisse der bildenden Künste erweitern werden.

Durch die Zusammenarbeit der Partner können Anforderungsprofile für zukünftige Risikomanager entwickelt und dafür exzellente Bildungsangebote geschaffen werden. ARTE Generali bringt erstklassiges versicherungsmathematisches Wissen in den Arbeitsbereich ein. Die Entwicklung eines neuen Lehrplans, der auf kulturelles Erbe im Kontext des Klimawandels spezialisiert ist, wird die Grundlage für neue Methoden im Risikomanagement bilden. Das von der Europäischen Union im Rahmen des ERASMUS+-Programms unter der Finanzhilfevereinbarung Nr. 2021-1-IT01-KA220-VET-000034797 kofinanzierte Projekt mit dem offiziellen Namen „Risk Management for Cultural Heritage“ hat eine Laufzeit von zunächst zwei Jahren. Die Präsentation der Forschungsergebnisse ist für Juli 2024 vorgesehen. Mindestens 50 Bewerber werden bis 2024 zu Risikomanagern für kulturelles Erbe ausgebildet.