Fremd­währungs­kredite

FMA

Das aushaftende Volumen an Fremdwährungskrediten an private Haushalte hat im 2. Quartal 2019 wechselkursbereinigt um 3,1 Prozent auf 450 Mio. Euro abgenommen. Damit haftet zum 30. Juni 2019 noch 14,11 Mrd. in fremder Währung aus. In nur zwölf Monaten wurde damit das aushaftende Volumen wechselkursbereinigt um -1,76 Mrd. Euro oder -11,3 Prozent abgebaut. Seit der Verhängung des Neuvergabe-Stopps im Herbst 2008 ist es um -72,3 Prozent zurückgegangen. Der Fremdwährungsanteil an allen aushaftenden Krediten an private Haushalte betrug zum Ende des 2. Quartals 2019 nur mehr 9,0 Prozent, um 1,2 Prozentpunkte weniger als ein Jahr davor. Am Höhepunkt des FX-Kreditbooms lag dieser Anteil bei 31,8 Prozent. Dies geht aus der FMA-Erhebung zum 2. Quartal 2019 hervor.