Kampf gegen Covid-19

VIG

©Olena Bloshchynska - stock.adobe.com

Die Vienna Insurance Group investiert, laut einem Kurier Bericht 7 Millionen Euro, in das österreichische Biotech-Unternehmen APEIRON Biologics AG. APEIRON mit Sitz in Wien konzentriert sich auf die Entdeckung und Entwicklung neuartiger Krebs-Immuntherapien und Medikamente gegen Atemwegserkrankungen. Aufgrund der COVID-19 Pandemie liegt nun der Schwerpunkt auf der Entwicklung eines entsprechenden Wirkstoffes. „Unsere Beteiligung an APEIRON ist eine nachhaltige und bedeutsame Möglichkeit, unser Versprechen ‚Schützen, was zählt‘ unter Beachtung unserer ökonomischen Ziele klar zu leben“, ist Generaldirektorin Elisabeth Stadler überzeugt. Die aktuelle klinische Phase II-Studie von APEIRON im Zuge einer Impfstoffentwicklung für COVID-19 basiert auf den Forschungsergebnissen zum SARS-Virus. Das vom Oberösterreicher Josef Penninger mitentwickelte Medikament APN01 wurde nach dem ersten Aufkommen von SARS im Jahr 2003 zur Behandlung von akuten Lungenschädigungen und Atemnotsyndromen entwickelt, letzteres ist die Hauptursache für Todesfälle durch COVID-19. Aktuell wird das Medikament in Österreich sowie in mehreren europäischen Ländern im Rahmen einer klinischen Studie getestet und den ersten COVID-19Patienten verabreicht. „Die Investition der Vienna Insurance Group trägt substanziell zur Weiterentwicklung dieses Medikamentenkandidaten bei und unterstützt damit die wichtigen Bemühungen, wirksame Behandlungsoptionen im Kampf gegen COVID-19 zu ermöglichen“, erklärt Prof. Dr. med. Josef Penninger, Gründer und Aufsichtsratsmitglied von APEIRON Biologics AG.