Nachhaltiger leben

VAV Versicherung

Sven Rabe Vorstand VAV copyright VAV

Der nächste Teil des Wohnbarometers der VAV Versicherung beschäftigt sich mit der Frage wie nachhaltig die Österreicher ihren Lebensstil bezeichnen. Fast Drei Viertel der Befragten geben an, nachhaltig oder eher nachhaltig zu leben. Sven Rabe, Vorstandsvorsitzender der VAV: „Der öffentliche Druck hat zu einem Bewusstsein für die Notwendigkeit eines nachhaltigen Lebensstils geführt. Gleichzeitig ist ein großer Teil der Menschen überzeugt diesen Anforderungen nicht zu entsprechen.“ Bei der Einschätzung der eigenen Verhaltensweisen sind zwischen Frauen und Männern sowie unter den einzelnen Altersgruppen kaum Unterschiede zu bemerken. Diese treten erst bei einem Vergleich des ausgeübten Berufes und des Einkommens zutage. Freiberufler und Selbstständige weisen sich zu 29 Prozent selbst einen durchgängig nachhaltigen Lebensstil zu und liegen damit weit über dem Durchschnitt, bei Schülern und Studenten sind es 21 Prozent und bei den Pensionisten 18 Prozent. In der einkommensbasierten Analyse zeigen sich die Unterschiede dahingehend, dass Menschen mit Einkommen bis 1.500 Euro eher bereits sind nachhaltiger zu leben als Menschen mit einem Einkommen bis 2.500. Ab einem Einkommen über 3.000 Euro sind die Menschen wieder mehr bereit nachhaltiger zu leben. Je größer der Ort, in dem die Probanden wohnen, umso eher sind die Studienteilnehmer von der Nachhaltigkeit ihres Lebensstils überzeugt. Wohnungs- und Hauseigentümer sehen ihre Lebensweise nachhaltiger als Mieter.
Gute Vorsätze
Der Weg in die Zukunft ist allerdings mit guten Vorsätzen gepflastert. Auf die Frage: „Werden Sie Ihren Lebensstil künftig nachhaltiger und umweltschonender gestalten?“ Antwortet eine Mehrheit von 12 Prozent mit „ja“ und 46 Prozent mit „eher ja“. 35 Prozent (neun Prozent nein; 26 Prozent eher nein) wollen nichts ändern und ungewöhnlich viele Teilnehmer, sechs Prozent, haben keine Meinung oder möchten diese nicht teilen. Einen klaren Einfluss übt das Alter der Befragten aus. Je jünger, umso ausgeprägter ist die Absicht zu einer Veränderung, und je höher das Einkommen ist, desto stärker das Bewusstsein für Veränderungen.