Reform gefordert

VVO Versicherungsverband Österreich

Mag. Robert Lasshofer
Mag. Robert Lasshofer (© Ian Ehm)

Die Stärkung der privaten und betrieblichen Altersvorsorge bleibt auch nach dem Wechsel in der Bundesregierung oberste Priorität. Der vom österreichischen Versicherungsverband VVO vorgelegte 4 Punkte-Plan bietet die Chance auf eine nachhaltige Absicherung.
Die Corona-Krise hat ihre wirtschaftlichen Spuren hinterlassen, wodurch sich in den kommenden Jahren der budgetäre Spielraum weiter einengen wird. Gleichzeitig steigen die Kosten aufgrund des demographischen Wandels für Pensionen, Pflege und Gesundheit. Als Ergänzung zum staatlichen Sozialsystem wird die Notwendigkeit privater Versicherungen vor diesem Hintergrund künftig noch stärker zunehmen. Denn die private Versicherungswirtschaft kann mit ihren Lösungen sowohl den Menschen finanzielle Sicherheit geben als auch die öffentlichen Haushalte in einer sich mehr und mehr zuspitzenden Situation entlasten.
„Österreich benötigt angesichts dieser Ausgangslage dringender denn je eine starke und stabile zweite und dritte Säule in der Altersvorsorge, sofern es uns allen wichtig ist, dass künftige Pensionistinnen und Pensionisten einen finanziell abgesicherten Lebensabend verbringen können. Die neue Regierung tut gut daran, die Förderung privater und betrieblicher Vorsorge rasch in Angriff zu nehmen“, sagt Mag. Robert Lasshofer, Präsident des VVO. „Wir sind von der immensen Bedeutung einer raschen und vor allem
zukunftsorientierten Stärkung der privaten und betrieblichen Vorsorge zutiefst überzeugt und werden unsere dahingehenden Forderungen unbeirrt vorantreiben! Schließlich stehen wir dabei in der Verantwortung aller Österreicherinnen und
Österreicher sowie unseres gesamten Wirtschaftsstandortes“, so Lasshofer.