Sanierung der Festspielhäuser

Amt d. Salzburger Landesregierung

Um langfristig die Betriebsfähigkeit der Salzburger Festspiele aufrechterhalten zu können, haben sich Bund, Land Salzburg sowie Stadt Salzburg darauf geeinigt, mit der Modernisierung der Festspielhäuser in den kommenden zehn Jahren eine Großinvestition von rund 262 Millionen Euro in den Kultur- und Wirtschaftsstandort Salzburg zu tätigen. „Das gemeinsame Bekenntnis für diese Investition ist gerade in solch herausfordernden Zeiten wie jetzt unglaublich wichtig und hat enorme positive Auswirkungen auf den gesamten Wirtschaftsstandort Salzburg. Zudem bleiben wir damit das kulturelle Zentrum Österreichs mit Weltgeltung und bauen diese Position weiter aus“, ist Landeshauptmann Wilfried Haslauer überzeugt. Vor allem das Große Festspielhaus ist nach nunmehr 60 Jahren sanierungsbedürftig. Zweieinhalb Jahre wurden die Anforderungen erhoben, um dem eklatanten Platzmangel, den technischen Einrichtungen aus den 1960er Jahren oder der veralteten Bühnentechnik, die teilweise noch per Hand zu bedienen ist, eine grundlegende Modernisierung entgegenzusetzen. Die Gesamtnutzfläche steigt durch Umbau und Erweiterung um rund 10.000 Quadratmeter auf 47.514 Quadratmeter. „Die Salzburger Festspiele sind in gewisser Art und Weise ein Botschafter für die Republik Österreich in der Welt und verfügen über globale Strahlkraft. Daher ist es auch von nationalem Interesse, dass die Zukunft der Salzburger Festspiele gesichert ist und bestmögliche Rahmenbedingungen geschaffen werden“ betont der Bundeskanzler Sebastian Kurz. Vizekanzler Werner Kogler: „Für mich als Kulturminister ist es logisch, dass sich der Bund an den Kosten dieses Projekts mit 40 Prozent beteiligt“.