Schneesocken für Autos

© obs/AutoSock Operations AS

Auch wenn Corona die Welt in Atem hält, eines ist sicher das Wetter lässt sich auch von einer weltweiten Epidemie nicht beeindrucken. Also müssen wir damit rechnen, dass der Winter auch heuer wieder mit Schnee vertreten sein wird. Winter und Schneefahrbahnen bedingen Winterreifen und bei extremen Schneeverhältnissen auf der Fahrbahn sogar Schneeketten. Das Europäische Komitee für Normung (CEN) veröffentlichte am 27. Mai 2020 die neue Europäische Norm EN16662-1:2020 für zusätzliche Gleitschutzvorrichtungen. Die Norm definiert die Mindestanforderungen an Wintertraktionshilfen und lässt neben metallischen Schneeketten weitere Gleitschutzprodukte aus anderen Materialien zu. In der Europäischen Union waren Alternativen zu Schneeketten bisher nicht zugelassen. Durch die neue Norm hat sich die Regelung grundlegend verändert. Dies bedeutet, dass textile Gleitschutzvorrichtungen sowie Schneeketten aus Gummi oder Metall von nun an nach demselben Standard zertifiziert werden und dieselben Mindestanforderungen erfüllen müssen. Bis zum 30. November 2020 müssen alle Mitgliedsstaaten der EU einen entsprechenden nationalen Standard veröffentlichen. Alte Standards, die den neuen entgegenstehen, müssen entfernt werden.
Im Jahr 1996 hat der norwegische Reifenexperte Bård Løtveit AutoSocks erfunden, 20 Jahren kontinuierliche Forschung und Entwicklung in Kooperation mit deutschen Autoherstellern und dem TÜV Süd wurde die „Schneesocke“ weiterentwickelt, zugelassen und schließlich eingeführt. Als eine der sichersten, leistungsstärksten und zuverlässigsten Gleitschutzvorrichtungen auf dem Markt wird AutoSock wie eine Socke über die Reifen von PKW, Lieferwagen, LKW, Busse und Gabelstapler gezogen und sorgt für deutliche höhere Traktionsfähigkeit auf winterlichen Straßen. Durch ein weltweites Vertriebsnetzwerk wird Autosock in mehr als 60 Ländern verkauft.