Softwarehersteller setzen auf österreichischen Standard

v.l.n.r. Ing. Mag. Gerhard Schuster (TOGETHER CCA), Michael Schwarzenbacher (Maklernet - Maklersoftware VERA), Werner Liegl (Maklernet - Maklersoftware VERA), Mag. Susanne Strießnig, LL.M. (TOGETHER CCA), Mag. Thomas Lang (chegg.net), Bernhard Profanter (Proagent Versicherungsservice GmbH) ©TOGETHER CCA

Die österreichischen branchenführenden Anbieter von Maklersoftware haben sich entschlossen, für die Zukunft der Versicherungsbranche gemeinsam an einem Strang zu ziehen und den vom österreichischen Versicherungsverband (VVO) definierten Standard OMDS 3.0 (Österreichischer MaklerDatenService) einheitlich umzusetzen und weiter voranzutreiben. Diese Entscheidung soll den Datenaustausch zwischen den Akteuren der heimischen Versicherungslandschaft vereinfachen und den Weg für künftige Innovationen ebnen.

Der OMDS 3.0 ist die vom VVO geführte Norm, die speziell an die österreichischen Geschäftsprozesse angepasst wurde und eine Vereinheitlichung aller Kommunikationskanäle – von der Identifikation über die Antragsübermittlung bis hin zur Bestandsaktualisierung – schafft. Ebenso wie OMDS 2.0 (Österreichischer MaklerDatenSatz), der die Inhalte der Daten normiert, die von der Versicherung an die Vertriebspartner versendet werden, ist auch OMDS 3.0 allen Mitgliedsunternehmen des VVO sowie allen Interessierten frei zugänglich.
Der VVO als Schirmherr ermöglicht den freien Zugang zu den Normen und ein daraus resultierendes Mitgestaltungs- und Mitspracherecht für alle Versicherungen, Maklervertreter und Softwareunternehmen, die mitarbeiten wollen. Zahlreiche Softwareanbieter wirken bereits bei der aufwendigen Normierung in den jeweiligen Gremien mit und sorgen damit dafür, dass eine sichere Ausgangslage für künftige Innovationen der Branche geschaffen wird. Anbieter der Maklersoftwarelösungen bekräftigten im Rahmen einer Veranstaltung der WKO in Großpetersdorf, Burgenland, noch einmal ihr gemeinsames Commitment zum österreichischen Standard: