Taschengeld-Studie

durchblicker.at

Der Weltspartag am 31. Oktober ist ein traditioneller Tag, an dem Kinder in Österreich ihr Erspartes zur Bank bringen. Viele Fragen rund um das Thema Taschengeld und das Sparverhalten von Eltern für ihre Kinder beantwortet durchblicker in einer repräsentativen Umfrage. Jedes zweite Kind in Österreich bekommt Taschengeld. Dieses wird monatlich ausbezahlt und beträgt durchschnittlich 33 Euro. Bei jeder vierten Familie ist die Auszahlung an bestimmte Bedingungen, wie z.B. Hilfe im Haushalt, geknüpft. Laut Studie gibt es bei 18 Prozent der Kinder klare Regeln, wofür das Geld nicht verwendet werden darf. Shopping steht mit 72 Prozent ganz klar an erster Stelle, wofür das Geld ausgegeben wird. Auf Platz zwei liegen Ausgaben für Freizeitaktivitäten, wie Kino oder Indoor-Spielplatz. Laut Angaben sparen 8 von 10 Kindern (78 %) zumindest einen Teil ihres Taschengeldes. „Doch auch im Finanzverhalten der Jüngsten dürfte die Coronakrise ihre Spuren hinterlassen haben. So geben 30 Prozent der Eltern an, ihre Kinder würden aktuell mehr sparen als vor der Krise. Hintergründe könnten hier sowohl das veränderte Sicherheitsgefühl als auch die Tatsache sein, dass es aktuell weniger Freizeitangebote gibt“, so der Geschäftsführer Reinhold Baudisch. 7 Prozent der Befragten gaben an, das Taschengeld reduziert zu haben, aufgrund der Coronakrise und 3 Prozent sehen sich aktuell nicht in der Lage eines auszubezahlen. Im Rahmen des Weltspartages fand Tarifvergleichsportal heraus, dass 9 von 10 Eltern (86 %) Geld für den Nachwuchs beiseitelegen. Bei den Sparformen ist immer noch das Sparbuch die Nummer 1 (54 %), dicht gefolgt vom Bausparer (49 %). Bei 90 Prozent der Eltern hat sich das Sparvolumen seit Krisenbeginn nicht verkleinert.