Umfrage

KSV 1870

Ein Monat nach dem vorübergehenden „Shutdown“ durch die Bundesregierung zeigt der Austrian Business QuickCheck des KSV1870 eine dramatische Verschlechterung der finanziellen Stabilität innerhalb der heimischen Wirtschaft.

„Die vergangenen Wochen haben massive Auswirkungen auf die Betriebe. Gerade deshalb müssen die Unternehmen spätestens jetzt anfangen, visionäre Strategien zu entwickeln und umzusetzen, um das wirtschaftliche Überleben langfristig zu sichern. Für Führungskräfte heißt das, ab auf die Kommandobrücke und die Krise auch als Chance wahrnehmen“, erklärt Mag. Ricardo-José Vybiral, MBA, CEO der KSV1870 Holding AG. 30 Prozent der Befragten geben an, dass die liquiden Mittel nur noch für maximal 3 Monate ausreichen. Gerade einmal 14 Prozent der heimischen Unternehmen erwarten aus heutiger Sicht langfristig keine Probleme. Lediglich 13 Prozent der Firmen werden die geplanten Investitionen in vollem Umfang weiterhin tätigen. Es verwundert daher nicht, dass bis jetzt 61 Prozent der Befragten um finanzielle Hilfe aus dem Rettungsschirm angesucht haben, bzw. planen das noch zu machen. Die Frage nach den größten Sorgen bzw. Gefahren beantworteten die Unternehmen vor allem mit der Ungewissheit, wie es nach der Corona-Krise weitergehen soll (47 %). „Am Ende des Tages wird der Wirtschaftsstandort Österreich auch daran gemessen, wie rasch er sich von der Krise erholt hat“, erklärt Vybiral. Darüber hinaus bereitet das Thema der Kurzarbeit (40 %) den Betrieben großes Kopfzerbrechen. Ebenso die Sorge, dass Geschäftspartner ihren Zahlungen nicht mehr nachkommen können (32 Prozent) und dadurch auch die eigene Liquidität ins Wanken gerät.