UNIQA streicht 600 Jobs

UNIQA Insurance Group

CEO Andreas Brandstetter ©keinrath.com

Der börsennotierte Versicherungskonzern will bis 2022 insgesamt rund 600 Mitarbeiter in der Gruppe abbauen, hauptsächlich in Österreich. Geplant sei der Personalabbau durch natürlichen Abgang und einvernehmlicher Vertragsauflösung. Laut Berichten soll ein Sozialplan vereinbart worden sein, der Vorstand und der Aufsichtsrat hätten am Montag (16.11.2020) ein weitreichendes Strategieprogramm beschlossen und genehmigt. Die Stellenstreichungen werden sich den Angaben zufolge im Konzernabschluss 2020 mit Aufwendungen für Restruktierungsmaßnahmen in Höhe von bis zu rund 110 Mio. Euro zu buchen schlagen, die angestrebten Einsparungen sollen jährlich bis zu rund 50 Mio.Euro ergeben. Für das heurige Geschäftsjahr kann der Konzern keine aktuellen Prognosen geben.