Innovative Versicherungs­modelle

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Hacking-Angriffe auf kritische Infrastrukturen können schwerwiegende Schäden für Unternehmen und die Zivilbevölkerung verursachen.

Momentan ist es für Versicherer schwierig, ständig neue Risiken adäquat zu zeichnen. Die dominantesten neuen Risiken können fünf Makrotrends zugeordnet werden: Klimawandel, technologischer Fortschritt, geopolitische Instabilität, medizinische und gesundheitliche Risiken sowie wirtschaftliche Veränderungen. Der Klimawandel kann beispielsweise gleichzeitig die politische, wirtschaftliche und soziale Stabilität schwer erschüttern. Politische Instabilität und Rivalität wiederum haben in letzter Zeit immer wieder zu Hacking-Angriffen auf staatlicher Ebene geführt. Die Methoden solcher Angreifer werden immer ausgefeilter und die Tragweite immer unvorhersehbarer. Hacking-Angriffe auf kritische Infrastrukturen können schwerwiegende Schäden für Unternehmen und die Zivilbevölkerung verursachen. Betriebliche Abläufe können gestört oder komplett lahmgelegt werden, was häufig mit einem Reputationsverlust des betroffenen Unternehmens einhergeht. Szenarien, wie beispielsweise Angriffe auf Versorgungsanlagen für Gas, Wasser oder Strom oder gar ein Zugriff auf digitale Geräte aus der Medizintechnik haben Katastrophenpotenzial. Neue Risiken zu adressieren wird deshalb grundlegende Änderungen von Versicherungspolizzen nach sich ziehen. Um neue Polizzen anzubieten, bedarf es der Entwicklung und Bereitstellung von Versicherungsprodukten, die durch neue Risiken verursachte physische Schäden abdecken. Vorstellbar sind hierbei sowohl modifizierte Sachversicherungen als auch speziell entwickelte Versicherungsmodelle. Sämtliche Versicherungsverträge müssen so konzipiert oder modifiziert werden, dass neue Risiken entweder ausdrücklich im Versicherungsschutz inkludiert oder ausgeschlossen sind.