Vorläufiges Ergebnis

UNIQA Insurance Group

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Nach einem schwierigen Jahr für die UNIQA, sieht man nun beim Versicherer wieder viel positiver in die Zukunft, wie auch die vorgeschlagene Dividendenausschüttung zeigt.
Ein negatives Vorsteuerergebnis 2020, wie die UNIQA in einer Gewinnwarnung von April befürchtete, blieb aus, wie der Versicherungskonzern bei der Präsentation des vorläufigen Ergebnisses verlautbarte. Die UNIQA Group erzielte mit ihrem Ergebnis vor Steuern im Jahr 2020 einen Gewinn von 57 Mio. Euro. „Wir freuen uns, dass das Jahr 2020 deutlich besser verlaufen ist, als wir gedacht haben“, so Andreas Brandstetter, CEO von UNIQA. „Es hat uns sogar ermöglicht die Sonderbelastungen von insgesamt 243 Mio. Euro zu verdauen und trotzdem ein positives Ergebnis auszuweisen“. Wenn man die Einmaleffekte, die durch die Restrukturierungsmaßnahmen (99 Mio. Euro), Aufwendungen für die Integration der AXA-Gesellschaften (38 Mio. Euro) und den Wertberichtigungen sowie Abschreibungen von Firmenwerten in den CEE-Ländern (106 Mio. Euro) nicht berücksichtigt, wäre der Gewinn in der gleichen Größenordnung ausgefallen wie in den vergangenen Jahren, betont Brandstetter. Aufgrund dieser Situation schlägt der UNIQA-Vorstand eine Dividendenzahlung von 18 Cent pro Aktie vor. Lesen Sie mehr im nächsten risControl Print.