Was ist ein Tempomat?

KFV

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Das Kuratorium für Verkehrssicherheit hat österreichische Konsumenten und Fahrschülern zum Thema Fahrerassistenzsysteme befragt. Jeder fünfte österreichische Konsument fühlt sich rund um das Thema „automatisiertes Fahren“ (überhaupt) nicht informiert. Das geht aus der aktuellen KFV-Konsumentenbefragung unter mehr als 500 Personen hervor. Dass moderne technische Hilfsmittel dennoch eine große Rolle spielen und deren Bedeutung zukünftig auch weiter zunehmend wird zeigt ein weiteres Ergebnis: Bei einer PKW-Neuanschaffung würde mehr als die Hälfte der Befragten Wert auf das Vorhandensein von Fahrerassistenzsystemen legen, wobei das Interesse am Einparkassistent, dem adaptiven Tempomaten und dem Notbrems-Assistenten dabei am größten ist. Gegenüber automatisierten bzw. autonomen Fahren ist die Skepsis jedoch sehr groß 65 Prozent der Befragten lehnen ein vollautomatisiertes Fachen derzeit ab. Bei der Befragung in den Fahrschulen konnten immerhin knapp 40 Prozent der Fahrschüler mindestens drei entsprechende Assistenzsysteme nennen. Jeder vierte befragte Fahrschüler konnte allerdings kein einziges Fahrerassistenzsystem nennen. „Die Fahrschüler von heute werden bis ins Ende des Jahrhunderts als aktive Verkehrsteilnehmer unterwegs sein. Wenn man bedenkt, dass Neufahrzeuge schon jetzt mit zahlreichen nützlichen Hilfssystemen ausgestattet sind, ist klar, dass Wissen und praktische Anwendung zu Fahrerassistenzsystemen in der Fahrausbildung berücksichtigt werden müssen“, so Dipl. Ing. Klaus Robatsch, Leiter der Verkehrssicherheitsforschung im KFV.