Vorsorgebarometer

Allianz Österreich

Silke Zettl ©Allianz Österreich

Die Corona Krise macht die Österreicher sparsamer. Jede bzw. jeder Zweite gibt weniger Geld aus als vor der Krise. 49 Prozent haben ihre Ausgaben in den vergangenen Monaten reduziert, 27 Prozent ihre Sparquote erhöht. Nur jeder Zehnte kauft mehr ein als vor Corona. Das ergibt die aktuelle Vorsorgebarometer Studie der Allianz Österreich. „Die neue Sparsamkeit geht aber nicht konform mit der Bereitschaft, in längerfristige Vorsorge zu investieren. Lieber will man das Geld für die ziemlich ungewiss erscheinende nahe Zukunft verfügbar halten“, betont Mag. Silke Zettl, Head of Market Management der Allianz Österreich. 18 Prozent der Befragten wollen angesichts der aktuellen Lage einfach „lieber im Hier und Jetzt leben“ als an die Zukunft zu denken. Auf eine ausreichende Pension vom Staat vertrauen hierzulande nicht allzu viele Menschen, gleichzeitig fürchtet sich die Hälfte der Bevölkerung vor Altersarmut. Den Glauben an die finanzielle Zukunft haben Herr und Frau Österreicher aber nicht verloren, denn 48 Prozent rechnen trotz Krise damit, dass sich in fünf Jahren ihr Lebensstandard verbessert haben wird. Am wenigsten allerdings jene, die bereits knapp vor der Pension stehen.