Autofahren in Coronazeiten

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Autobahn
© Dirk Vorderstraße

Acht von zehn Österreicher möchten keinesfalls auf das Auto ganz verzichten. Die Coronakrise wird nachhaltig das Mobilitätsverhalten verändern. 20 Prozent möchten auch nach der Krise das Auto aus Sicherheitsgründen verstärkt nutzen, um sich vor Ansteckung zu schützen. Aber auch der eigene Beitrag zum Klimaschutz ist vielen Österreichern ein Anliegen und spielt eine Rolle beim Autokauf und bei der Fortbewegung im Alltag. 84 Prozent der österreichischen Autobesitzer beschäftigt der Klimawandel – Vielfahrer mit über 20.000 Kilometern pro Jahr aber weniger als „Wenigfahrer“. Zudem gilt: je höher gebildet, desto mehr Sensibilisierung für das Thema. Und auch der Wohnort macht einiges aus, denn Wiener machen sich mehr Gedanken darüber als Autobesitzer in den Bundesländern. Dreiviertel würden das Thema Klimaschutz bei einem aktuellen Autokauf mit berücksichtigen, besonders Wenigfahrer. Für mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Österreicher ist der Umstieg auf ein verbrauchsärmeres Modell oder auf einen alternativen / emissionsfreien Antrieb (60 Prozent) denkbar. Auch Teilen für den Klimaschutz scheint keine attraktive Maßnahme zu sein, denn Carsharing und die Nutzung von Mitfahrbörsen oder Fahrgemeinschaften werden von 60 Prozent als nicht vorstellbar bewertet.