Cybercrime

Europ Assistance

Besim Akinci
Besim Akinci

Erstmals hat die Europ Assistance eine Studie zum Thema Cybercrime veröffentlicht. Die internationale Umfrage zum Thema Identitätsdiebstahl wurde von Lexis durchgeführt. Für die repräsentative Studie wurde in neuen Ländern jeweils 800 Befragungen durchgeführt. Verbraucher in Österreich, Italien, Frankreich, Rumänien, Spanien, Ungarn, USA Tschechien und der Schweiz wurden interviewt. Besim Akinci, CEO der zur Generali Group gehörenden Europ Assistance in Österreich und Schweiz, fasst die Ergebnisse der Studie zusammen: „Das Bewusstsein der Verbraucher in Bezug auf Bedrohungen und Lösungen für Identitätsdiebstahl ist zwar gestiegen, es bestehen jedoch immer noch viele Unsicherheiten über die Möglichkeiten, seine persönlichen Daten zu schützen.“ Ein Viertel der Befragten in Österreich gibt an, jemanden zu kennen, der bereits Opfer von Computerkriminalität wurde. In den Vereinigten Staaten sind es knapp 40%. In sämtlichen Ländern führen Kreditkartenbetrug, Identitätsdiebstahl, Viren und Erpressermails die Liste der Verbrechen an. Auch in Österreich häufen sich in letzter Zeit Fälle von erpresserischen Massenmails. Dabei versuchen die Täter, mit unterschiedlichen Varianten potenzielle Opfer zu zwingen, Geld, meist in Form von Bitcoins, zu überweisen. Die bei der Polizei angezeigten Fälle haben sich in den letzten zehn Jahren mehr als verfünffacht. Wurden 2007 in Österreich noch 2.854 Fälle zur Anzeige gebracht, waren es 2017 schon 16.804, so die polizeiliche Kriminalstatistik. Jedoch werden nur die der Polizei angezeigten und an das Gericht übermittelten Straftaten erfasst. Die Dunkelziffer der begangenen Straftaten dürfte deutlich höher liegen. Man geht davon aus, dass nur jeder sechste Betroffene Anzeige erstattet. Mehr über die Studie im aktuellen risControl Print.