Rasante Autofahrt

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Autobahn
© Dirk Vorderstraße

Eine aktuelle Umfrage durchgeführt von Innofact AG im Auftrag von AutoScout24.at zeigt nur wenige Österreicherinnen und Österreicher haben noch nie ein vermeintliches „Kavaliersdelikt“ beim Autofahren begangen. Geschwindigkeitsübertretungen, vergessener Blinker, Handy am Steuer oder Missachtung von Verkehrsregeln aufgrund knapper Zeit sind für viele ein „Kavaliersdelikt“. Eine weiße Weste, was die Befolgung von Verkehrsregeln betrifft, haben eigenen Angaben zufolge nur 6 Prozent der Befragten. Frauen stehen mit 7 Prozent den Männern mit 5 Prozent in dieser Sache übrigens nicht sonderlich nach. Was bei mehr als jedem zweiten Autofahrer das eine oder andere Mal unter den Tisch fällt: die Betätigung des Blinkers, bevor man eine Abzweigung nimmt. Was dafür viel zu oft in der Nähe des Steuers zu finden ist: das Handy. Immer noch 43 Prozent geben an, schon mindestens einmal während des Fahrens ohne Headset oder Freisprecheinrichtung telefoniert oder gar eine SMS geschrieben zu haben. Wer nur schnell etwas zu erledigen hat, begeht ebenfalls gerne die eine oder andere Verkehrsübertretung. So haben 39 Prozent der Befragten schon einmal aus diesem Grund darauf verzichtet, einen Parkschein zu legen. Ein Fünftel hat, mit dem Gedanken im Hinterkopf, gleich wieder zurück zu sein, schon einmal das Auto in einer Einfahrt abgestellt. Und ganze 12 Prozent haben sich bereits einmal eine eher im Süden verbreitete Praxis zu eigen gemacht und ihr Fahrzeug kurzerhand in zweiter Spur mit Warnblinkanlage zurückgelassen. „Bitte warten“ heißt es hin und wieder auch für den einen oder anderen Fußgänger. Denn 27 Prozent der Befragten lassen Fußgänger nicht über die Straße, wenn die Zeit knapp ist. Deutlich brenzliger, als kurz eine Einfahrt als Parkplatz zu nutzen, kann die Missachtung von Vorfahrtsregeln ausgehen. Dennoch gibt je ein Viertel der Befragten an, bereits einmal eine rote Ampel überfahren zu haben oder Vorrangregeln auf ungeregelten Kreuzungen missachtet zu haben. Und auch eine kurze „Geisterfahrt“ hat, der eine oder andere schon einmal absolviert – und zwar rückwärts gegen die Einbahn, um einen heiß begehrten Parkplatz zu erhaschen.