Riskante Sicherheit

PwC Österreich

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Laut der 23. Anual Global CEO Survey Studie von PwC Österreich unter CEOs aus 83 Ländern, ist für ein Drittel der weltweit tätigen Manager Cyber Bedrohung die Top 1 Gefahr im Business. Österreichs Top Manager liegen hier mit 21 Prozent in ihrer Einschätzung allerdings noch deutlich zurück. „Obwohl die Bedrohung durch Cyber-Angriffe in der Öffentlichkeit in den letzten Jahren immer präsenter wurde, ist dieses Gefährdungspotenzial bei den österreichischen CEOs noch nicht ausreichend verankert“, warnt Georg Beham, Partner und Cybersecurity & Privacy Leader bei PwC Österreich. „Zahlreiche heimische Unternehmen wähnen sich noch auf einer gefährlichen ‚Insel der Seligen‘, was jedoch keineswegs dem auch bereits in Österreich existierenden realen Risiko der globalen Cyber-Bedrohung entspricht.“ Die Cybersecurity-Strategie ist mittlerweile in den österreichischen Unternehmen angelangt, jedoch stellt sich die Frage bezüglich der größten Einflussfaktoren und Treiber. Besonders für Österreich sind dies erfreuliche Entwicklungen, da viele dieser notwendigen Einflussfaktoren hierzulande einen deutlich höheren Stellenwert haben, als vergleichsweise in der EU, oder auch global betrachtet. Als wichtigsten Einflussfaktor der Cybersecurity-Strategie betrachten mehr als neun von zehn österreichischen CEOs die „steigende Komplexität der Cyber-Bedrohung“. Auch „Datenschutz und Regularien“ sind für österreichische CEOs ein großer Einflussfaktor auf die Cybersecurity-Strategie. Neben der Regulierung ist aber auch das „wachsende Bedenken der Kunden zum Thema Datenschutz“ ein entscheidender Treiber für Unternehmen sich dieser Themen anzunehmen. „Während Cyber-Angriffe vor zwei Jahren noch eher willkürliche ‚Krypto Trojaner‘ waren, die mittels Massenverteilung zufällige ‚Opfer‘ fanden, sehen sich Unternehmen heutzutage mit gezielten Target-Attacken konfrontiert“, so Beham. „Hierbei werden monatelange Vorbereitungen und ein hohes Maß an Ressourcen investiert, um enormen Schaden, etwa wochenlange Produktionsstillstände, bei gezielt ausgewählten Unternehmen herbeizuführen.“ Des Weiteren zeigt sich, dass auch der „Mangel an Cybersecurity-Talenten“ ein herausforderndes Thema für Unternehmen darstellt. „Aktuell kann die Zahl der Ausbildungsplätze und das Ausbildungsangebot den Bedarf nicht mehr abdecken. Hier sollten zeitnahe Maßnahmen ergriffen werden, die den existierenden Mangel an Cybersecurity-Talenten entschärfen. Ansonsten wird der steigende Bedarf an qualifizierten Experten zu einer Ressourcenknappheit führen, die es österreichischen Unternehmen unmöglich machen wird, angemessen auf zukünftige Anforderungen zu reagieren“, warnt Experte Beham.