Und plötzlich ist alles anders – Teil 2

KOBAN Südvers Group Austria

Was passiert, wenn der Makler nicht mehr zum Kunden kommen kann, oder der Kunde nicht mehr zum Makler. Bricht dann das ganze, auf persönliche Beratung und Beziehungen beruhende, Geschäftsmodell zusammen oder gibt es Lösungen, die den persönlichen Kundenkontakt reduzieren und optimieren? Unsere digitale Welt bietet bereits eine Reihe von Antworten. Teil 2

Mag.Dr. Klaus G. Koban, MBA Geschäftsführender Gesellschafter

Welche Unterstützung bieten Sie Ihren Kunden/Vertriebspartnern aufgrund der Covid Krise an? Haben Sie eine Dienstleistung für Nichtkunden/Vertriebspartner?

Grundsätzlich stehen wir unseren Kunden und Vertriebspartnern bei Fragen und Anliegen telefonisch oder via E-Mail immer zur Verfügung. Auch die Covid-19-Krise hat unsere Unternehmensphilosophie – der Kunde hat oberste Priorität – nicht beeinträchtigt. Gerade in einer Krisensituation trennt sich oft die „Spreu vom Weizen“. Wir bieten daher für unsere Kunden aber auch für „Nichtkunden“ Informationen zu diversesten versicherungstechnischen Themen unter www.kobangroup.at/corona-und -versicherung/ an. Es finden sich nützliche Informationen zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die verschiedensten Versicherungssparten, zu Haftungsrisiken oder welche Möglichkeiten Unternehmen im Hinblick auf Kostensenkungen und Förderungen haben.

Was bedeutet Homeoffice für Sie und Ihr Unternehmen?

Vereinzelt haben Mitarbeiter bereits vor der Covid-19-Krise im Homeoffice gearbeitet. Die Flexibilität und Zeitersparnis – im Hinblick auf den Arbeitsweg – sind zwei wesentliche Faktoren, die Homeoffice sehr interessant machen. Durch die Maßnahmen der Regierung haben auch wir überwiegend auf Homeoffice umgestellt. Das Ergebnis war durchaus positiv zu werten. Die Digitalisierung hat es uns ermöglicht, beinahe den kompletten Arbeitsprozess binnen kürzester Zeit ohne erheblichen Aufwand umzustellen. Es zeigte sich aber, dass die Kommunikation und Koordination die größten Hürden waren. Der tägliche Austausch mit Mitarbeitern, das Gefühl Arbeit und Privatleben zu vermischen sowie die schnelle und einfache Arbeitsverteilung sind Bereiche, welche auch die Digitalisierung nicht so einfach lösen kann.

Welche Arbeitsprozesse nehmen Sie mit in die Zeit nach der Krise?

Wie geht man in einer Krisensituation um? Wie kann ich meine Mitarbeiter schützen und meine Kunden bestmöglich betreuen? Die Abläufe sind enorm wichtig. Schnelles Handeln ist gefragt, um wirtschaftlich den bestmöglichen Outcome für alle Beteiligten zu erzielen. Für uns war die Errichtung eines internen Krisenstabes zur Koordination der Abläufe essentiell. Auch der Einsatz unserer Mitarbeiter hat uns gezeigt, dass die KOBAN SÜDVERS nicht nur Arbeitgeber ist, sondern für etwas Größeres steht, dass wir gemeinsam aufgebaut haben und in schwierigen Zeiten gemeinsam unterstützen.