Und plötzlich ist alles anders – Teil 2

g&o brokernet GmbH

Ing. Mag. Herbert Orasche ©risControl Schönfellner

Was passiert, wenn der Makler nicht mehr zum Kunden kommen kann, oder der Kunde nicht mehr zum Makler. Bricht dann das ganze, auf persönliche Beratung und Beziehungen beruhende, Geschäftsmodell zusammen oder gibt es Lösungen, die den persönlichen Kundenkontakt reduzieren und optimieren? Unsere digitale Welt bietet bereits eine Reihe von Antworten. Teil 2

Ing.Mag.Herbert Orasche, Geschäftsführender Gesellschafter g&o brokernet

Welche Unterstützung bieten Sie Ihren Kunden/Vertriebspartnern aufgrund der Covid Krise an? Haben Sie eine Dienstleistung für Nichtkunden/Vertriebspartner?

Ein wesentlicher Teil unserer Dienstleistungen als Maklergruppierung, ist die jeweils aktuelle Information und Wissensvermittlung wesentlicher Inhalte über unser g&o brokernet Intranet. So konnten wir unsere Maklerpartner gezielt und unmittelbar über wichtige Themenbereiche am Laufenden halten und ihnen den gewohnten Freiraum für die Kundenbetreuung verschaffen. Die gute Gesprächsbasis zu den wesentlichen Entscheidungsträgern der Versicherungswirtschaft, aber auch zu Anwaltskanzleien kam uns, den Maklern und schlussendlich auch den Kunden zu Gute.

Durch Covid-19 konnten wir auch unter Beweis stellen, dass die Verwendung modernster IT-Werkzeuge, organisiert von Beteiligungsunternehmen wie Courtage Control, UNiQUER und ALLVER, gerade in Zeiten von Home-Office zielführend sind. Die digitalen Prozesse funktionieren, der automatische EDV-Prozess vom Antrag zur Polizze ist gelebte Realität. Auch die Kunden haben dieses Angebot angenommen und vertrauen auf die gute Beratung durch ihren Versicherungsmakler.

Was bedeutet Home-Office für Sie und Ihr Unternehmen?

Die Mitarbeiter der g&o brokernet GmbH sind es gewohnt, im Home-Office zu arbeiten, so dass es für unser Unternehmen fast keinen Unterschied macht. Wir haben schon vor der Covid-19-Krise nur unbedingt notwendige persönliche Treffen abgehalten – manchmal ist der persönliche Kontakt aber wichtig, auch abhängig vom Thema. Geschäftsreisen, insbesondere zu bestehenden und potenziellen Vertriebspartnern wird es natürlich weiterhin geben, sei es mit Bahn oder Auto, manchmal auch mit dem Flugzeug, doch wollen wir uns dann jeweils gut überlegen, ob die persönliche Ansprache unbedingt notwendig ist oder ob auch eine Videokonferenz zum gewünschten Ziel führt. Der dadurch geleistete Beitrag für einen aktiven Umweltschutz ist in den letzten Wochen deutlich spürbar geworden.

Welche Arbeitsprozesse nehmen Sie mit in die Zeit nach der Krise?

Diese Frage ist zum Teil bereits beantwortet. Dennoch gibt es noch eine Steigerung der digitalen Möglichkeiten. Wir werden uns zwar weiterhin zumindest zweimal im Jahr als Maklergruppe zum persönlichen Austausch treffen. Fachschulungen, Produktschulungen, interne Besprechungen aber werden wir wohl noch mehr mittels Videokonferenz oder Webinar abwickeln. Das spart Zeit und Geld, für unsere Maklerpartner, wie auch für unser Unternehmen selbst.
Digitale Unterschrift, Beratung und interne Besprechungen über Videokonferenz sowie Webinare sind heute „State of the Art“ und werden die Zukunft weiterhin prägen.