Wohnbarometer

VAV Versicherung AG

Sven Rabe Vorstand VAV copyright VAV

Im Rahmen der aktuellen Studie zum Wohnbarometer ließ die VAV Versicherung die Österreicher zur Nutzung ihres Domizils als Homeoffice bzw. zur Eignung für die Arbeit daheim befragen. 18 Prozent der Befragten halten ihre Wohnung für weniger oder gar nicht geeignet für die Verlagerung des Arbeitsplatzes in ihr Wohnobjekt. Für 29 Prozent ist die Frage des Homeoffice mangels Notwendigkeit oder Gelegenheit nicht relevant. Die Einschätzung als nicht geeignet unter den restlichen Befragten beträgt daher beachtliche 26 Prozent. Unterschiede gibt es zwischen Mietern und Eigentümern: Von den Menschen, die in Eigentum leben, halten 13 Prozent ihr Zuhause für die Fernarbeit weniger oder nicht geeignet, bei den Mietern sind es 24 Prozent. In Summe äußerte sich aber knapp mehr als die Hälfte der Befragten zustimmend: Immerhin 22 Prozent der Probanden bezeichneten ihr Heim als sehr geeignet, 29 Prozent als zumindest einigermaßen passend.

Sven Rabe, Vorstandsvorsitzender der VAV Versicherung: „Die Tendenz zu Homeoffice wird über Corona hinaus anhalten und in weiten Teilen zu einer Veränderung der Anforderungen an Wohnraum führen“.

Jeder dritte Berufstätige arbeitet daheim

Unter den Studienteilnehmern arbeiten 20 Prozent ausschließlich oder häufig von zuhause aus. Bereinigt um die nicht oder nicht mehr Berufstätigen ergibt sich ein prozentueller Anteil an Heimarbeitern an der Gesamtbevölkerung von 32 Prozent. Auffallend ist, dass 37 Prozent der Studienteilnehmer, die nie daheim arbeiten, ihr Wohnobjekt für zumindest einigermaßen geeignet für berufliches Arbeiten sehen.

Corona fordert Investitionen ins Homeoffice

39 Prozent der Homeworker steht ein bereits früher eingerichteter Bereich mit schon früher angeschafften Arbeitsmitteln zur Verfügung. 31 Prozent mussten hingegen Anschaffungen tätigen, um ihr Heimbüro für die neuen, coronabedingten Ansprüche fit zu machen. Dies betrifft alle Berufs-, Alters- und Einkommensgruppen. Besonders stark vertreten sind mittlere Einkommensgruppen bei Beamten und Angestellten. Zudem nahmen mehr Männer (36 %) als Frauen (27 %) Investitionen vor. Rabe: „Die veränderte Nutzung von Wohnraum kann auch zu einem Anpassungsbedarf des Versicherungsschutzes führen. Eine Beratung bei einem Fachmann lohnt sich jedenfalls und kann im Falle eines Versicherungswechsel auch zu einem erheblichen Einsparungspotential führen.“