Festakt

Donau Universität

(v.l.n.r.:) Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau von Niederösterreich; Heinz Faßmann, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung; Alexander Van der Bellen, Bundespräsident der Republik Österreich; Sabine Seidler, Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz; Friedrich Faulhammer, Rektor der Donau-Universität Krems

Anlässlich des 25-jährige Bestehen der Donau Universität Krems fand ein hochkarätiger besetzter Festakt im Auditorium in Grafenegg statt. Rektor Friedrich Faulhammer hob den Stellenwert der wissenschaftlichen Weiterbildung für die Gesellschaft hervor. An dem hochkarätig besetzten Festakt mit dem Titel „Reflexionen & Perspektiven“ nahmen u.a. Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Heinz Faßmann, und die Landeshauptfrau von Niederösterreich, Johanna Mikl-Leitner, teil. Die Festrede hielt die renommierte Wissenschaftsforscherin Helga Nowotny. Faulhammer forderte angesichts der wachsenden Bedeutung von wissenschaftlicher Weiterbildung, diese systematisch weiterzuentwickeln.
In seiner Begrüßung betonte der Rektor der Donau-Universität Krems, Friedrich Faulhammer, den Stellenwert und das ungenutzte Potenzial wissenschaftlicher Weiterbildung für die Gesellschaft. Wissenschaftliche Weiterbildung führe zu zahlreichen positiven gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Effekten, unter anderem durch die Höherqualifikation der Bevölkerung, so Faulhammer. Trotz der hohen gesellschaftlichen Relevanz beträgt der Anteil wissenschaftlicher Weiterbildung an öffentlichen Universitäten von allen durchgeführten Weiterbildungen in Österreich nur rund drei Prozent. Faulhammer erachtet dies als großes ungenutztes Potenzial für den österreichischen Wissens- und Innovationsraum. Es ist wichtig, so Faulhammer, das System wissenschaftlicher Weiterbildung vor dem Hintergrund der komplexen Herausforderungen rasch und konsequent weiterzuentwickeln. Die Donau-Universität Krems will hier – als bis dato einzige öffentliche Universität für Weiterbildung im deutschsprachigen Raum – klare Themenführerschaft übernehmen und nannte als eine der Gelegenheiten das im Regierungsprogramm festgelegte Vorhaben für eine neue Strategie für lebensbegleitendes Lernen in Österreich. Wissenschaftliche Weiterbildung, die an Universitäten durchgeführt werde, verfolge am gesamtgesellschaftlichen Nutzen ausgerichtete Ziele und könne durch die Einheit von Lehre und Forschung auf evidenzbasiertem Wissen sowie auf dementsprechend hohen Qualitätsstandards universitärer Lehre und Forschung aufbauen, so der Rektor. Die an Universitäten durchgeführte Forschung mache dabei einen entscheidenden Unterschied, insbesondere im Umgang mit Komplexität, Ungewissheit und neuen Fragestellungen, so Faulhammer. Lesen Sie mehr im nächsten risControl Print.