25 Jahre KFZ Zulassung

Versicherungsverband Österreich

©Österr.Staatsdruckerei

Jährlich werden in Österreich ca. 1,5 Mio. Fahrzeuganmeldungen in über 1200 Zulassungsstellen durchgeführt. Am 6. Dezember 1999 wurde die Kfz-Zulassung komplett auf neue Beine gestellt. Österreichs Versicherer übernahmen mit diesem Datum für den Staat die An-, Um- und Abmeldungen für alle Autofahrer. „Durch die Übertragung der Zulassung ist die Anmeldung für die Autofahrer viel flexibler und bequemer geworden“, sagt Mag. Günter Albrecht vom österreichischen Versicherungsverband VVO. Der Zulassungsstellenprozess wurde über Jahre vereinfacht und Zulassungsstellen haben auch weitere Aufgaben übernommen. Der Prozess der Zulassung dauert maximal fünf Minuten und einige Neuerungen wie etwa der Scheckkartenzulassungsschein oder die Anbindung an das Zentralmelderegister (ZMR) wurden im Laufe der Jahre eingeführt. Kernpunkt und technische Drehscheibe der Kfz-Zulassung ist die Zentrale Zulassungsevidenz, die im Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs VVO eingerichtet wurde. Ziel der österreichischen Versicherungsunternehmen ist es, diesen Standard nicht nur weiterhin zu gewährleisten, sondern die Fahrzeugzulassung durch laufende Modernisierungen noch einfacher und kundenfreundlicher zu gestalten. Eine Neuerung seit 1. Dezember 2019, das Ansuchen auf Befreiung von der motorbezogenen Versicherungssteuer (bei Behinderung) ist nun auch in einer örtlich für den Kunden zuständigen Zulassungsstelle möglich.