Berufsunfähigkeit Studie

NÜRNBERGER Versicherung AG

Mag. Erwin Mollnhuber, ©Richard Schabetsberger

In einer online-Umfrage im Auftrag der NÜRNBERGER Versicherung hat das Linzer Market Institut die Einstellungen und das Wissen der Österreicher zum Thema Berufsunfähigkeitsabsicherung erhoben. Befragt wurden rund 500 Personen im Alter zwischen 16 bis 59 Jahren. Was die Absicherung potenzieller Risiken betrifft, wurde die Unfallversicherung am häufigsten genannt. So gaben 91 Prozent der Befragten an, dass die Absicherung bei einem Unfall „auf jeden Fall“ bzw. „auch“ abgedeckt werden sollte. Darauf folgen mit jeweils 75 Prozent die Absicherung für den Fall einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit, für die Pflege und den Todesfall. 30 Prozent der Befragten gaben sich in Summe grundsätzlich über staatliche Leistungen bei einer möglichen Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit informiert, wobei der Anteil, der sehr Informierten mit 5 Prozent gering ausfällt. Was die Hauptursachen für eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit betrifft, stehen für die Befragten psychiatrische Erkrankungen (z. B. Burn-out) sowie Erkrankungen des Bewegungsapparats unisono an oberster Stelle (rund 70 %) gefolgt von Krebs und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (rund 60 %). „In der Praxis ist es tatsächlich so, dass psychische Störungen und Verhaltensstörungen die Hauptursachen für eine Invaliditätspension sind“, so der Vorstand Mag. Erwin Mollnhuber. Auf die Frage, ob man für den Fall der Fälle mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung vorgesorgt habe, gaben 23 Prozent der Befragten an, dass dies der Fall sei. „Damit der Kunde eine Vorstellung davon bekommt, wie seine finanzielle Lücke im Falle einer Berufsunfähigkeit konkret aussehen würde, bieten wir im Internet unter www.vorsorge-app.at ein spezielles Berechnungsprogramm. Hier erfährt man auch, was es kosten würde, diese Lücke zu schließen“, so Mollnhuber. Fehlende Informationen bzw. keine Aufmerksamkeit für das Thema werden als Hauptgründe für das Fehlen einer BU-Versicherung genannt. Rund ein Viertel geht zudem auch davon aus, nicht berufsunfähig zu werden.