Betriebliche Altersvorsorge – Neuer Lösungsansatz

ZURICH / FINABRO

Kurt Möller
Vorstandsmitglied Kurt Möller

Die beiden Unternehmen ZURICH und FINABRO starten eine Kooperation im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge.

Wie allseits bekannt, wird die staatliche Pension in vielen Fällen kaum ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard auch in Zukunft zu sichern. Die betriebliche Altersvorsorge stellt eine attraktive Möglichkeit zur Schließung der Pensionslücke dar. Studien zeigen, dass 50% aller 20-Jährigen 100 Jahre alt oder sogar älter werden. Dieser immer größer werdenden Gruppe an zukünftigen Pensionisten stehen deutlich weniger Pensionseinzahler gegenüber. Daher liegt es auf der Hand, dass bereits die Angehörigen der Generationen X (zwischen 1965-1980 geboren) und Y (1980 bis 2000) selbst einen größeren Beitrag zur Pension leisten müssen als dies bei den Generationen davor der Fall war. Neben der privaten bildet hierfür insbesondere die betriebliche Pensionsvorsorge einen weiteren wesentlichen Baustein. Laut einem aktuellen OECD Bericht ist diese Form der Vorsorge in vielen europäischen Ländern auch bereits gut etabliert. In Österreich hingegen haben lediglich 13,9% der 15-64-Jährigen eine betriebliche Pension abgeschlossen. Die beiden Anbieter haben das sogenannte 300 Euro Modell digitalisiert. „Wenn mir der Staat bis zu 50% zur Pensionsvorsorge zuschießt, dann sollte man eigentlich nicht zwei Mal überlegen, ob dies sinnvoll ist“, sagt Sören Obling, CEO und Gründer von FINABRO. „Unser Ziel ist es, den Zugang zur Altersvorsorge so einfach wie möglich zu machen, damit jede Österreicherin und jeder Österreicher sie abschließt – ohne viel darüber nachdenken zu müssen.“  Die Vorsorgelösung kann vollkommen digital abgewickelt und transparent verwaltet werden.  Das Produkt richtet sich an Unternehmen ab ca 20 Mitarbeitern. Die 300 Euro Vorsorge kann vom Arbeitgeber oder – im Rahmen einer Bezugsumwandlung – auch von Arbeitnehmern finanziert werden. Der Abschluss erfolgt über die digitale Lösung von FINABRO. Arbeitgeber können über ein Administrationstool bspw. Versicherte hinzufügen, Datenänderungen vornehmen oder Karenzierungen hinterlegen. Arbeitnehmer haben nach Abschluss über eine eigene APP jederzeit Einsicht. So sind etwa umfangreiche Informationen rund um den Vertrag jederzeit per Mausklick verfügbar. Je nach Größe des Unternehmens sind entsprechende Tarife hinterlegt, es besteht auch die Möglichkeit von Gruppenkonditionen. Als Partner von ZURICH bietet FINABRO den freien Vermittlern die Möglichkeit einer Kooperation an. Die fachliche Beratung zur Vorsorgelösung erfolgt wie bisher durch den Vermittler. Bei Großkunden könnte auch eine unterstützende Terminbegleitung erfolgen. Der Vorteil für Versicherungsvermittler besteht durch den digitalisierten Support beim Abschluss und den damit reduzierten Administrativen Aufwand. Kurt Möller, Mitglied des Vorstandes von Zurich: „FINABRO erhielt als erstes österreichisches FinTech eine FMA-Konzession und wurde kürzlich unter die Top InsurTechs Europas gereiht. Mit seinem innovativen Ansatz passt FINABRO perfekt zu Zurich. Gemeinsam eröffnen wir Arbeitnehmern und Unternehmen mit dieser digitalen Lösung einen einfachen, transparenten und kostengünstigen Zugang zu einer Altersvorsorge, die auch für kleine Einkommen leistbar ist.“