Bilanzzahlen

Wüstenrot Gruppe

- vl. Dr. Andreas Grünbichler, Dr. Susanne Riess, Mag. Gerald Hasler ©Wüstenrot

Die Konzernbilanzsumme erfuhr gegenüber 2017 eine Steigerung von kanpp 2 Prozent. Das Konzern EGT stieg von 31,4 Mio. Euro auf 43,7 Mio. Euro. Die Bauspareinlagen sind gering auf 6.147,7 Mio angewachsen. Im Jahr 2018 wurden 188.342 Neuverträge (Spartarif) abgeschlossen. Die Ausleihungen betrugen 5.443,7 Mio. Euro, im Bereich der Finanzierungsauszahlungen (inkl. Eigenmittel) konnte mit 925,6 Mio. Euro ein gutes Ergebnis erzielt werden. Die verrechneten Prämien in der Versicherungsgruppe lagen knapp unter dem Vorjahresniveau auf 523 Mio. Euro. Wüstenrot Generaldirektorin Dr. Susanne Riess zeigte sich sehr erfreut über das positive Geschäftsergebnis: „ Die Wüstenrot Gruppe hat in allen Bereichen eine außerordentlich gute Performance bewiesen. Trotz nach wie vor schwieriger Rahmenbedingungen und einer historisch niedrigen Sparquote konnten wir im Einlagengeschäft und im Bereich der Ausleihungen zulegen.“ Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet Susanne Riess ein positives Ergebnis. Speziell im Bereich Bausparen als auch bei der Versicherung zeige sich ein positiver Trend mit Ergebnissen, die über den Planzielen liegen. Mit maßgeschneiderten Kundenlösungen werde man weiterhin im Bereich Finanzierung punkten.

Wüstenrot Versicherung

Das EGT ist deutlich auf 27,4 Prozent gestiegen. Der wirtschaftliche Erfolg ist wesentlich vom Finanzergebnis getragen. Andreas Grünbichler: „Unter schwierigen Marktbedingungen konnte eine Rendite von 3,2 Prozent erwirtschaftet werden“. Das Geschäftsvolumen, die verrechnete Prämie über alle Bilanzabteilungen, reduzierte sich wegen des gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Neugeschäfts in der Lebensversicherung und bewusster Bestandsreduktionen in der Schaden-/Unfallversicherung im Zuge von Sanierungsmaßnahmen geringfügig und beläuft sich auf 461,6 Millionen Euro gegenüber 479,7 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2017“ sagte Vorstandsdirektor Mag. Gerald Hasler. In der Schaden-/Unfallversicherung konnte mit 7,0 Millionen Euro das höchste versicherungstechnische Ergebnis der letzten Jahre verzeichnet werden, obwohl einzelne Feuergroßereignisse eine gegenüber dem Vorjahr erhöhte Schadenbelastung verursachten und fortgesetzte Sanierungsmaßnahmen einen Prämienrückgang zur Folge hatten.