Deckungserweiterung bei Vermögensschadenhaftpflicht

Höher Insurance Services

Rene Hompasz

Die Höher Insurance Services haben die Bedingungen ihrer Vermögensschadenshaftpflicht für Versicherungsvermittlung modifiziert und um einige Deckungen erweitert. Zum Beispiel wird Deckung gewährt, bei vorsätzlicher Schadenstiftung oder wegen Schadenstiftung durch vorsätzliche Pflichtverletzung oder wissentliches Abweichen von Gesetz oder Ausübungsvorschriften wie Berufsausübungs- und Standesregeln, Wohlverhaltensregeln oder Auflage von Behörden. Aber auch bei leichter Fahrlässigkeit (Obliegenheitsverletzungen), hier verzichtet der Versicherer auf den Einwand der leichten Fahrlässigkeit in Bezug auf die Einhaltung auf Obliegenheiten und die Leistungsfreiheit bei deren Verletzung im Sinne des § 6 Abs 1 und 5 VersVG. Bei grob fahrlässigem Verhalten tritt
Leistungsfreiheit des Versicherers (§ 6 Abs 3 VersVG) ein, dies jedoch auch nur dann,
wenn die Handlung für den Schaden ursächlich (schadenkausal) ist/war. Es besteht auch kein Selbstbehalt für Abwehrdeckung und Verteidigungskosten. Im Schadensfall verzichtet der Versicherer auf sein Recht zu Kündigung. Für nur leicht fahrlässig zugefügte Schäden an Angehörigen und Gesellschaftern des Versicherungsnehmers, sowie an Gesellschaften, an denen der Versicherungsnehmer beteiligt ist, besteht Versicherungsschutz bis zu EUR 250.000 und einem Selbstbehalt von € 15.000. Deckung bei bewusstem Zuwiderhandeln und einer wissentlichen Verletzung (ergänzende Bedingungsklausel 3/2019) ist prämienpflichtig. Weiters wurden Prämiensenkungen vorgenommen, die Details sind auf der Website des Unternehmens ersichtlich.