Ergebnis 2020 belastet, aber robust

Allianz Österreich

CEO Remi Vrignaud ©Allianz Österreich

Das ist die Kernaussage von Remi Vrignaud, CEO Allianz Österreich zum Jahresergebnis 2020. Der Rückgang im Neugeschäft bremst das Prämienwachstum aus, die Prämienentwicklung zeigt ein leichtes Plus von 0,8 Prozent auf 1,51 Milliarden Euro. In der Schaden/Unfall und Krankenversicherung konnte ein Anstieg von 1.118,7 Millionen Euro um 2,4 Prozent auf 1.146,0 Millionen Euro erzielt werden. Die verrechneten Prämien aus der Lebensversicherung sind um 4 Prozent auf 368,5 Millionen gesunken. Das operative Ergebnis ist um 12,8 Prozent auf insgesamt 196,9 Millionen Euro gestiegen. Darin spiegeln sich vor allem Sondereffekte wie eine außergewöhnlich niedrige Schadenfrequenz, insbesondere aus dem Bereich der Kfz-Versicherung, wider. Großschäden blieben trotz Belastungen aus Betriebsunterbrechungen unter dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig ist das Ergebnis Resultat der Maßnahmen zur Effizienzsteigerung sowie der Digitalisierungsoffensive, die die Allianz seit Jahren vorantreibt. Die Effekte zeigen sich auch in einer niedrigeren Combined Ratio von 84,9 Prozent. Die Prämienentwicklung führte auf Basis eines Wachstums im ersten Quartal 2020 trotz eines massiven Rückgangs im Neugeschäft im weiteren Jahresverlauf zu einem geringen Plus.

Ausblick

„Die Lage an den Finanzmärkten ist weiterhin äußert volatil und die Wirtschaft fragil. Darum braucht es auch 2021 einen großen Kraftakt, um gut durch die Krise zu steuern. Wir wollen das mit Zuversicht, Einfachheit und einem starken Gemeinschaftsgefühl schaffen“, erklärt Vrignaud. Heuer rückt die Allianz die Personenversicherung noch stärker in den Mittelpunkt, zudem stehen das Vorantreiben der Digitalisierungsoffensive und die konsequente Weiterentwicklung der nachhaltigen Ausrichtung des Unternehmens klar im Fokus. „Denn Nachhaltigkeit heißt für uns Zukunftsgestaltung über viele Jahre“, so Vrignaud.