Folgen bei Corona Fake News

D.A.S. Rechtsschutz AG

Häufig werden Falschinformationen in den sozialen Netzwerken geteilt. Die D.A.S. Rechtsschutzversicherung wird mit Anfragen konfrontiert, wie mit solchen Falschmeldungen umgegangen werden soll. Es gibt keine Verpflichtung, Falschinformationen aufzudecken oder andere Personen zum Umkehren zu bewegen. Jedoch können bei Verbreitung solcher Nachrichten strafrechtliche, zivilrechtliche oder sogar arbeitsrechtliche Konsequenzen drohen. Geschädigte können Schadensersatz, Unterlassung und die Beseitigung der Informationen fordern. Wird die Reputation eines Unternehmens durch die Verbreitung von Falschinformationen durch die eigenen Mitarbeiter gefährdet, haben Arbeitgeber die Möglichkeit, Kündigungen und Entlassungen auszusprechen. Ist man selbst betroffen, kann zivilrechtlich gegen Fake News vorgegangen werden. „Unter Umständen werden durch die Falschinformation Persönlichkeitsrechte verletzt. Geschädigte können gerichtlich die Unterlassung und Beseitigung der falschen Informationen erwirken. Auch die Forderung von Schadensersatz ist möglich“, so CEO Johannes Loinger. Auch das Strafrecht sieht für die Verbreitung von Fake News unterschiedliche Tatbestände vor, je nach Art von Information oder entstandenem Schaden. „Denkbar wären Verurteilungen wegen Verleumdung, Verhetzung, übler Nachrede, Beleidigung und Belästigung“, konkretisiert Loinger. Mittlerweile gibt es auch Websites, die gezielt Falschmeldungen entlarven.