Jahresergebnis 2020

Helvetia Versicherung

Thomas Neusiedler CEO Helvetia Österreich

Das Gesamtprämienvolumen erhöhte sich trotz Corona Krise erstmal in der Geschichte von Helvetia Österreich auf über 500 Millionen Euro. Das Prämienaufkommen Schaden/Unfall steig um 5,8 Prozent auf 347,6 Millionen Euro. Das Prämienvolumen im Lebensversicherungsgeschäft verzeichnete ein Wachstum von 1,5 Prozent auf 154,6 Millionen Euro. Innerhalb der fondsgebundenen Lebensversicherung erreichte Helvetia ein Plus bei den laufenden Prämien von 11,9 Prozent. Im KFZ Bereich konnte ein Zuwachs von 6,5 Prozent auf 1230,4 Millionen Euro verzeichnet werden. Die Combined Ratio liegt mit 89,7 Prozent wie auch in den letzten Jahren unter 90 Prozent. „Helvetia kann auf ein positives Geschäftsjahr und einen erfolgreichen Abschluss der Strategieperiode helvetia 20.20 zurückblicken.«, so Thomas Neusiedler, CEO von Helvetia Österreich. »Wir gehen nochmals gestärkt aus der abgeschlossenen Strategieperiode hervor, haben unsere Marktposition deutlich ausgebaut und unsere Profitabilität weiter verbessert. Unser Fokus auf Digitalisierung und gleichzeitiger Serviceoptimierung zeigt, dass wir hier den richtigen Weg einschlagen, um Helvetia nachhaltig voranzubringen.“
Helvetia Gruppe

Das IFRS Ergebnis der Helvetia Gruppe nach Steuern lag bei 281,7 Millionen Schweizer Franken. Die Pandemie hatte im ersten Halbjahr große Verwerfungen an den Kapitalmärkten zur Folge, was die Anlageresultate im Leben- und im Nicht-Lebengeschäft schwächte. Durch die Partizipation am Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte konnte dies teilweise wieder kompensiert werden. Zudem belastete Covid-19 auch die Schadenseite. Die weiter optimierte Diversifikation hat sich mit der Akquisition von Caser ausgezahlt. Caser leistete 2020 mit einem IFRS-Ergebnis nach Steuern von pro rata 54,3 Millionen Schweizer Franken einen erfreulichen Beitrag zum Erfolg von Helvetia.
Das Geschäftsvolumen betrug 9.713,6 Millionen Schweizer Franken. (2019: CHF 9.454,1 Mio.). Das Wachstum von 4,5 Prozent in Originalwährung ist zu einem bedeutenden Teil auf die Akquisition von Caser zurückzuführen. Basierend auf einer Konsolidierung pro rata trug Caser ein Geschäftsvolumen von 715,3 Millionen Schweizer Franken bei. Die Netto Combined Ratio liegt bei 94 Prozent. Das Neugeschäft senkte sich leicht im Pandemiejahr auf von 2,9 Prozent auf 2,6 Prozent. Für die neue Strategieperiode hat sich Helvetia ambitionierte Finanzziele gesetzt. Neben der Ergebnis- und Wachstumsqualität, Kapitalausstattung und Dividendenfähigkeit wird auch das Thema operative Effizienz adressiert.