Jahresergebnis

Zurich Versicherung

Andrea Stürmer und Mag. Silvia Emrich
Andrea Stürmer und Mag. Silvia Emrich

Die Zurich Versicherung hat das Geschäftsjahr 2019 positiv abgeschlossen. Andrea Stürmer, Vorsitzende des Vorstandes Zurich Österreich: „Wir haben 2019 sehr gut abgeschlossen. Wir konnten viele neue Kundinnen und Kunden gewinnen und haben das Kundenerlebnis weiter verbessert“. Das Volumen der verrechneten Bruttoprämien ist um rund 1 Prozent auf 659 Millionen Euro gestiegen. Im Bereich Schaden/Unfall konnte ein Zuwachs von 4,7 Prozent auf 527 Millionen verzeichnet werden. Das strategisch wichtige Nicht-Kfz-Geschäft trug dazu mit einem Wachstum von 6,4 Prozent bei. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf überdurchschnittliche Zuwachsraten in den Sachsparten und der Rechtsschutzversicherung zurückzuführen. Anhaltend positiv und deutlich besser als der schrumpfende Markt entwickelten sich die laufenden Prämien in der Lebensversicherung. Sie verzeichneten einen Zuwachs von 1,3 Prozent. Wachstumsmotor war die fondsgebundene Lebensversicherung mit einem Prämienplus von 3,2 Prozent. Insgesamt betrugen die direkten Bruttoprämieneinnahmen in der Lebensversicherung 132 Millionen Euro. Schadensleistungen wurden im Jahr 2019 in Höhe von 491 Millionen ausbezahlt, aufgeteilt auf die Schaden-Unfallversicherung in Höhe von 321 Millionen und den Bereich Lebensversicherung mit 170 Millionen Euro. Die Combined Ratio lag im Jahre 2019 bei 99,5 Prozent. Der Nettoschadenaufwand erhöhte sich aufgrund mehrerer Großschäden um 8 Prozent auf 175 Millionen. Damit ergab sich ein Schadensatz von 72,6 Prozent, der Kostensatz netto lag bei 26,9 Prozent. Gestiegene Provisionsaufwendungen als Resultat der Geschäftsausweitung sowie ein Anstieg der Projekt- und Personalkosten prägten die Kostenentwicklung. Mag. Silvia Emrich, Mitglied des Vorstandes und CFO: „Wir haben Personal aufgestockt und verstärkt in unser digitales Transformationsprogramm investiert. Damit haben wir bewusst einen Kostenanstieg in Kauf genommen.“ Das EGT betrug 10 Millionen Euro und lag damit um 4 Millionen Euro höher als im Vorjahr. Das Nettofinanzergebnis konnte auf 72 Millionen Euro verbessert werden.