Nachhaltige Investments

Allianz Österreich

CEO Remi Vrignaud ©Allianz Österreich

Bereits 91,3 Prozent der 5,7 Milliarden Euro umfassenden Kapitalanlagen der Allianz erfüllen Nachhaltigkeitskriterien. Ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 88 Prozent im Vorjahr. Das bestätigt die aktuelle Analyse des Wiener Sustainable-Finance-Sozialunternehmens ESG Plus. Schon 2014 hat das Unternehmen seine Investmentstrategie neu ausgerichtet und mit dem WWF vertraglich vereinbart, die gesamten in Österreich gemanagten Kapitalanlagen der Sach- und Lebensversicherungsgesellschaft in Richtung Nachhaltigkeit zu lenken. Die Allianz und der WWF fordern nun auch von Branchenkollegen die Umsetzung vergleichbarer Maßnahmen und Ziele. Nachhaltigkeitsaspekte müssen im Rahmen von Finanzentscheidungen systematisch Berücksichtigung finden. Um den Temperaturanstieg durch den Klimawandel im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf deutlich unter 2 Grad bzw. 1,5 Grad zu beschränken, wie im Pariser Klimaabkommen beschlossen, ist eine umfangreiche Dekarbonisierung unseres Wirtschaftssystems notwendig. Die Finanzbranche nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein, macht es doch einen großen Unterschied, ob Geldströme in CO2-intensive Branchen, wie den Kohleabbau, oder nachhaltige Wirtschaftsbereiche, wie den öffentlichen Verkehr, fließen. Allein zur Erreichung der EU-Klimaziele bis 2030 muss eine jährliche Investitionslücke von fast 180 Milliarden Euro geschlossen werden. „Wenn es um die Klimawende geht, ist unser Kapital unser wichtigster Hebel. Deshalb investieren wir in Bereiche, die Zukunft haben und Zukunft schaffen, wie zum Beispiel erneuerbare Energien oder den Gesundheitssektor und lassen unseren Fortschritt jährlich überprüfen“, so CEO Rémi Vrignaud. Damit die Transformation gelingt, braucht es sowohl in der Politik als auch in der gesamten Branche ein Umdenken.