Negatives Quartalergebnis

UNIQA Insurance Group

CEO Andreas Brandstetter, @UNIQA

Seit der Eurokrise weist UNIQA Insurance Group erstmals ein negatives Quartalsergebnis aus. Die Prämieneinnahmen entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum positiv mit einem Plus von 3,2 Prozent. Die Krankenversicherungssparte legte um 5,1 Prozent, die Schaden-Unfallversicherung um 3,7 Prozent und die Lebensversicherung um 0,3 Prozent zu. Die Effekte von Covid-19 waren im Vertriebsergebnis der ersten drei Monate noch kaum spürbar, so das Unternehmen in seiner Aussendung. Damit stiegen die Prämien deutlich stärker als die Versicherungsleistungen (+2,2 Prozent), obwohl in diesen bereits erste Rückstellungen von 37,5 Millionen Euro im Zusammenhang mit COVID-19 sowie weitere Aufwendungen für das Sturmtief „Sabine“ und ein Erdbeben in Albanien enthalten sind. Die Combined Ratio in der Schaden- und Unfallversicherung verschlechterte sich von 96,3 Prozent im ersten Quartal des Vorjahres auf 97,8 Prozent. Ein weiterer Effekt für das negative Ergebnis liegt im Rückgang der Kapitalerträge und im Anstieg der Kosten. UNIQA erwartet deshalb für das Gesamtjahr 2020 ein möglicherweise negatives Ergebnis vor Steuern. Die Dividende für das Geschäftsjahr 2020 wird entfallen.