Quartalsergebnis

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Die österreichischen Versicherungsunternehmen haben im 1. Quartal 2020 das Prämienvolumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,54 Prozent auf 5,83 Mrd. Euro erhöht. Das EGT sank im Vergleich zum 1. Quartal 2019 um – 454,13 Mio. Euro auf – 64,73 Mio.Euro. Dies war darauf zurückzuführen, dass das versicherungstechnische Ergebnis um – 177,54 Mio. auf + 33,54 Mio. abnahm, das Finanzergebnis um – 850,65 Mio. auf – 130,05 Mio. Die Summe aller Assets zu Marktwerten exklusive Kapitalanlagen der fonds-und indexgebundenen Lebensversicherung lag zum 31.3. 2020 bei 105,79 Milliarden. Bei 54 Prozent der österreichischen Versicherer weist der Solvabilitätsgrad über 200 Prozent aus. Die stillen Reserven der Kapitalanlagen (ohne jene der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung) nahmen im Quartalsvergleich aber auf €19,79 Milliarden ab, ein Minus von -13,33%. Die Reservequote beträgt damit zum Ende des Berichtzeitraumes 21,84%. Aufgegliedert nach Versicherungssparten war die Prämienentwicklung in allen Geschäftsfeldern positiv: in der Schaden- und Unfallversicherung mit +1,08% auf 3,71 Mrd. sowie in der Krankenversicherung mit +5,31% auf 620 Mio., und sogar die Lebensversicherung schnitt mit +5,17% auf 1,5 Mrd. das dritte Quartal in Folge positiv ab. Die „Umsatz-Rendite“ (EGT zu Prämien) als wesentliche Kennzahl der Ertragskraft hat sich im 1. Quartal 2020 mit minus 946 Basispunkten auf – 1,32% im Jahresabstand signifikant verschlechtert.