Starkes Halbjahr

ARAG Österreich

Dr. Matthias Effinger, Birgit Eder und Alexander Plank.

Das erste Halbjahr der ARAG Österreich zeichnet sich mit einem hervorragenden Ergebnis aus. Die erwirtschafteten Neu- und Mehrprämien waren noch nie so hoch als im ersten Halbjahr 2018, nämlich 3,6 Millionen €. Dies entspricht einem weiteren Anstieg von 11,0 Prozent im Vorjahresvergleich (3,3 Millionen €). Dabei belief sich die reine Neuprämie auf 2,8 Millionen € (+10,2 Prozent).Die Bestandsprämie ist um 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und beträgt per 20.6. 64 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2018 wird ein Wachstum von rund 6 Prozent erwartet. Die Combined Ratio liegt für den Zeitraum bei 71,6 Prozent. Entsprechend konnte auch die rollierende 10-Jahres-Durchschnitts-Combined-Ratio auf 104,6 Prozent weiter deutlich verbessert werden (Vorjahr 108,0 Prozent). „Diese Betrachtung ist am lokalen Markt notwendig, um die starke Ergebnis-Zyklizität durch auftretende Massenschaden-Phänomene in der Rechtsschutzsparte zu glätten“, so Finanz-Chef Alexander Plank. Gestiegene Ausgaben für Provisionen (wachstumsbedingt) sowie Sonderaufwendungen wie beispielsweise für Solvency II oder weitere regulatorische Anforderungen (DSGVO, IDD) konnten durch gutes Kostenmanagement aufgefangen werden. Die Gesamtschadenreserve ist gegenüber dem Jahresabschluss 2017 leicht, um 0,8 Prozent, gesunken und beträgt jetzt 127,7 Millionen €. Wir haben jahrelang intensiv in Kundenorientierung und Produktoptimierung investiert und dabei kontinuierlich kritisch-konstruktives Feedback der ungebundenen Vermittler und des Maklerbeirates umgesetzt. Die erzielten positiven Ergebnisse bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und wir werden ihn konsequent fortsetzen. Bei all diesen großen Anstrengungen konnten wir jederzeit auf unsere höchst zuverlässige und hoch engagierte Belegschaft und Führungsmannschaft vertrauen“, so das Resümee von CEO Dr. Matthias Effinger. „Wir werden uns auf unseren Erfolgen keineswegs ausruhen, sondern weiter hart daran arbeiten, um unsere Position als führender Rechtsschutzspezialist der ungebundenen Vermittler konsequent auszubauen“, fasst Mag. Birgit Eder zusammen. Für das zweite Halbjahr stehen umfangreiche Investitionen in die Digitalisierung auf der Agenda, Die Digitalisierung der Geschäftsabläufe steht im Vordergrund. Dabei wird u.a. ein neues Customer Relationship System eingeführt und eine Innovationsplattform für neue digitale Services umgesetzt. Darüber hinaus wird ein neues Konvertierungstool auf Basis der neuen Tarifgeneration konzipiert, um den ungebundenen Vermittlern deutliche Erleichterung über einen digital unterstützten Konvertierungsprozess anbieten zu können.