Steigendes Ergebnis

UNIQA Insurance Group

CEO Andreas Brandstetter, @UNIQA

Die UNIQA Insurance Group hat in den ersten sechs Monaten das Ergebnis vor Steuern auf knapp 216 Millionen Euro erwirtschaftet. Die verrechneten Prämien sind im ersten Halbjahr um 17 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro gestiegen. Der Zuwachs bei den laufenden Prämien lag bei 16,3 Prozent. Das Konzernergebnis hat sich mit 170,7 Millionen Euro mehr als vervierfacht. „Das versicherungstechnische Ergebnis unserer Gruppe hat sich im ersten Halbjahr 2021 positiv entwickelt. Trotz der überdurchschnittlichen Belastungen durch Hagelunwetter, Sturmschäden und Überflutungen ‒ insbesondere in Österreich und Tschechien ‒ konnten wir die Combined Ratio auf erfreuliche 92,6 Prozent verbessern. Mit 2021 sind wir im ersten Jahr der Umsetzung unseres Wachstumsprogramms ‚UNIQA 3.0 – Seeding the Future‘ und sehen eine zufriedenstellende Profitabilitätsentwicklung, insbesondere in der Schaden- und Unfallversicherung und in der Krankenversicherung. Die ersten sechs Monate 2021 sind eine erfolgreiche Etappe auf dem Weg, die Gesundheit und den Wohlstand unserer Kundinnen und Kunden spürbar zu verbessern“, so Andreas Brandstetter, CEO UNIQA Insurance Group AG.
Die verrechneten Prämien in der Schaden/Unfallversicherung wuchsen in den ersten sechs Monaten um 19,9 Prozent. In der Krankenversicherung wurde eine Steigerung von 5 Prozent verzeichnet. Der Gesamtbetrag der Versicherungsleistungen im Eigenbehalt der UNIQA Group erhöhte sich im ersten Halbjahr um 11,4 Prozent auf knapp über 2 Milliarden Euro. Die Schadenquote nach Rückversicherung sank trotz der überdurchschnittlichen Belastungen durch Wetterereignisse von rund 45 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten auf 62,2 Prozent (Vergleichszeitraum 2020: 64,3 Prozent). Die Combined Ratio sank auf 96,2 Prozent. Das Kapitalanlageergebnis steig auf 307,2 Millionen Euro. Die Solvency II Quote lag per 30.Juni 2021 auf 198 Prozent. Der Ausblick auf das Ergebnis des heurigen Jahres wurde angehoben, es wird ein Ergebnis vor Steuern für 2021 zwischen 330 und 350 Millionen Euro erwartet.