Tag der Sicherheit

Die Länder Versicherer

Gen.Dir.Othmar Nagl ©Hermann Wakolbinger

Am heurigen Tag der Sicherheit (4.Mai) macht die Vereinigung der Österreichischen Länderversicherer auf die Brandgefahr, die von Lithium-Akkus ausgeht, aufmerksam und wirbt für mehr Sensibilität beim Umgang damit. Die Vereinigung der Österreichischen Länderversicherer ist ein Netzwerk bestehend aus der Kärntner Landesversicherung, der Grazer Wechselseitigkeit, der Niederösterreichischen – der Tiroler – der Vorarlberger und Oberösterreichischen Versicherung. Mit dem jährlichen „Tag der Sicherheit“ wird ein Zeichen für mehr nachhaltige Prävention in verschiedenen Bereichen gelegt.
Durchschnittlich 15 verschiedene Geräte sind in einem österreichischen Haushalt mit wiederaufladbaren Batterien bzw. Akkus ausgerüstet. Experten gehen davon aus, dass es bis 2025 drei Mal so viele sein werden. Damit nimmt – nicht zuletzt auch wegen der wachsenden E-Mobilität – auch die Bedeutung elektrischer Energie als Brandgefahrenquelle weiter rasant zu: „Jeder vierte Brand ist in Oberösterreich auf „elektrische Energie“ zurückzuführen. Das sind immerhin mehr als 200 Brandfälle pro Jahr. Knapp 15 Mio. Euro an Sachschäden entstehen dabei“, zitiert Mag. Othmar Nagl, Generaldirektor der Oberösterreichischen Versicherung, aus aktuellen Statistiken. Für DI Dr. Günther Schwabegger, Mitglied der Geschäftsführung der Brandverhütungsstelle für OÖ, ist die geballte Power der Akkus Fluch und Segen zugleich: „Neben unseren Smartphones, deren Akkus regelmäßig geladen werden müssen, werden auch immer mehr Gartengeräte, Werkzeuge und Kinderspielzeug mit Akkus betrieben. Immer öfter kommen dabei hochentwickelte Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz. Diese bieten mehr Leistung, können aber bei Beschädigungen oder falschem Ladevorgang brandgefährlich sein.“
„Bei richtiger Handhabung sind Lithium-Akkus weitgehend sicher. Übertriebene Angst ist deshalb nicht angebracht“, betont Schwabegger. Dennoch ist es wichtig aufmerksam zu sein.