Versicherungswirtschaft

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Die österreichischen Versicherungsunternehmen haben im 2. Quartal 2019 4,23 Mrd.Euro mehr Prämien eingenommen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, das ergibt ein Plus von 2,09 Prozent. Die Sparte Unfall/Schaden wies einen Anstieg um 3,6 Prozent, die Krankenversicherung ein Plus von 4,27 Prozent auf. Die Lebensversicherung musste wieder einen Rückgang von 1,32 Prozent verbuchen. Im gesamten ersten Halbjahr betrug das Prämienvolumen 9,48 Mrd., ein Plus von 1,07 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2018, was ebenfalls auf die Sparten Schaden- und Unfall und Krankenversicherung rückzuführen war. Verglichen mit dem 1. Halbjahr 2018 verbesserte sich das versicherungstechnische Ergebnis über alle Sparten hinweg um 41,9 Prozent auf 434,24 Mio.Euro und das Finanzergebnis legte um 33,05 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Daraus ergibt sich eine Steigerung des EGT in diesem Zeitraum um 65,78 Prozent auf 1,15 Mrd. Euro. Der Solvabilitätsgrad der österreichischen Versicherungsunternehmen gemäß Versicherungsaufsichtsgesetz 2017 war zur Jahresmitte 2019 zufriedenstellend. Mehr als 50 Prozent der Unternehmen hatten einen SCR Solvabilitätsgrad von über 220 Prozent, der Durchschnittswert lag bei 238,17 Prozent.